Die Stim­me, die al­le hö­ren

Neue Zurcher Zeitung Sunday - - Sport Stadion - Mein liebs­tes Sta­di­on

Al­les, was ein Spea­ker hat, ist die Stim­me. Mit ihr re­gelt er die Tem­pe­ra­tur im Sta­di­on, ver­leiht den Na­men in der Auf­stel­lung ein biss­chen Be­deu­tung, be­feu­ert die Hoff­nung bei der letz­ten Aus­wechs­lung, kühlt die py­ro­tech­ni­schen Fa­ckeln mit dem Hin­weis auf das Ge­setz her­un­ter. Die ei­ge­nen To­re ruft er aus, die geg­ne­ri­schen ver­liest er wie falsch par­kier­te Au­tos. Ein Spea­ker muss mer­ken, was er wann wie sagt. Sei­ne Stim­me ist die ein­zi­ge, die al­le hö­ren im Sta­di­on.

Richard Fisch­ba­cher, 64, der Spea­ker des FC St. Gal­len, sagt über sei­ne Stim­me, sie klin­ge ge­zeich­ne­ter vom Le­ben, als er es sel­ber sei, und das sei gut so. Es ist ei­ne Stim­me, der man al­les glaubt: ein so­no­rer Bass mit an­ge­mes­se­nem Nach­druck. «Wenn es räblet im Sta­di­on», sagt Fisch­ba­cher, «muss man prä­gnant sein.» Sein Dia­lekt sei «ein Misch­masch aus tog­gen­bur­gi­schen, ap­pen­zel­li­schen und sankt-gal­li­schen Ein­flüs­sen», sagt Fisch­ba­cher. Sei­ne Stim­me hält al­les zu­sam­men in die­sem Sta­di­on: die ver­schie­de­nen Re­gio­nen der Ost­schweiz und auch die Zei­ten. Fisch­ba­cher be­gann im Jahr 1994 als Spea­ker. Er war da­mals Mo­de­ra­tor im Lo­kal­ra­dio, und er war ein Fan des Klubs. Bes­se­re Qua­li­fi­ka­tio­nen gab es nicht.

Wenn Fisch­ba­cher im al­ten Espen­moos in sei­ne Ka­bi­ne kam, muss­te er sie zu­erst von den to­ten Flie­gen be­frei­en. «Dann schau­te ich die Cd-an­la­ge an und mach­te bit­ti-bät­ti: Chom scho, lauf doch!» Fisch­ba­cher er­wähn­te zu­erst das lo­ka­le Ge­wer­be, das sei­nen Ver­ein un­ter­stütz­te. Dann rief er die Auf­stel­lun­gen und die Tor­schüt­zen aus. Und er mach­te die Mu­sik. Als der FC St. Gal­len zur Jahr­tau­send­wen­de die Schwei­zer Meis­ter­schaft ge­wann, sass Fisch­ba­cher in sei­ner Ka­bi­ne und liess min­des­tens zwan­zig­mal «We Are the Cham­pi­ons» lau­fen. «Die­ses Lied dau­ert ja nur et­wa zwei Mi­nu­ten», sagt er – die Par­ty dau­er­te län­ger. Nach den Spie­len lei­te­te er im Bauch der Haupt­tri­bü­ne die Pres­se­kon­fe­renz mit den Trai­nern. Die We­ge wa­ren kurz, der Spea­ker be­kam al­les mit. Ein­mal klopf­te Fisch­ba­cher an der Tü­re der Gäs­te­ka­bi­ne. Er woll­te Kurt Ja­ra, den da­ma­li­gen Trai­ner des FC Zü­rich, zur Pres­se­kon­fe­renz auf­bie­ten. Es öff­ne­te Sven Hotz, der Prä­si­dent. «Wo ist Ja­ra?», frag­te Fisch­ba­cher. «Den ha­be ich gera­de ent­las­sen», sag­te Hotz. Fisch­ba­cher muss­te im­pro­vi­sie­ren, aber das muss­te er im Espen­moos so­wie­so im­mer. Es war das Sta­di­on der al­ten Fuss­ball­welt, in der der Spea­ker al­lein für die akus­ti­sche Un­ter­hal­tung zu­stän­dig war. Als der FC St. Gal­len im letz­ten Spiel im Espen­moos in die Chal­len­ge Le­ague ab­stieg und Chao­ten das Sta­di­on aus­ein­an­der­nah­men, sass Fisch­ba­cher bis um Mit­ter­nacht in der Ka­bi­ne und ver­las die Mit­tei­lun­gen der Po­li­zei. Er war zu­erst der Ze­re­mo­ni­en­meis­ter ge­we­sen im Espen­moos, am En­de war er der Gr­ab­red­ner.

Mit dem Um­zug in die so­ge­nann­te AFGA­re­na (heu­te: Ky­bun­park) zog die neue Fuss­ball­welt in St. Gal­len ein. Es gibt jetzt das Are­na-tv, ei­nen jun­gen Mo­de­ra­tor im Fan­pull­over, der un­ten auf dem Platz die Auf­stel­lung des FC St. Gal­len in die Fan­kur­ve schreit, es gibt ein Klub­lied, das ein­ge­spielt wird, und ein Ma­ni­fest, in dem es heisst: «Wir sind Angst­geg­ner, wir sind Meis­ter, wir sind Chel­sea-be­sie­ger, wir sind das ers­te Spiel mit Pa­pa – wir sind das ers­te Spiel als Pa­pa.» Da­zu sieht man auf den gros­sen Bild­schir­men die Bil­der von Le­gen­den und von Würs­ten, Bil­der von St. Gal­len. Richard Fisch­ba­cher sitzt nicht mehr al­lein in der Spea­k­er­ka­bi­ne, son­dern mit ei­nem Team von Ton­tech­ni­kern und Re­gis­seu­ren un­ter dem Dach des Sta­di­ons in der Füh­rungs­lo­ge. Fisch­ba­cher er­reicht sie mit dem Lift. Den Spie­lern be­geg­net er nicht mehr. Kürz­lich, als St. Gal­len ge­gen Ba­sel spiel­te, traf er den Meis­ter­trai­ner Mar­cel Kol­ler wie­der. «Was, du machst das im­mer noch?», frag­te Kol­ler.

Richard Fisch­ba­cher ist die Kon­stan­te. Sei­ne Auf­ga­be ist klei­ner ge­wor­den, aber er ist auch froh dar­um. «Heu­te kann ich mich ganz und gar auf den Text kon­zen­trie­ren.» Er bleibt die Stim­me des Spiels. Es ist ein Abend im No­vem­ber, Cup­spiel ge­gen Si­on, An­pfiff um 20 Uhr 15. Für Fisch­ba­cher be­ginnt das Spiel frü­her. Er ist vor 19 Uhr im Sta­di­on, be­rei­tet die Tex­te vor, Deutsch, Fran­zö­sisch, die Fair­play-ak­ti­on der Su­va. «Ner­vös bin ich nicht mehr», sagt Fisch­ba­cher, «aber das Krib­beln ist im­mer noch da.» Er hat nicht ge­zählt, aber es dürf­te et­wa sein fünf­hun­derts­tes Spiel sein. Im Haupt­be­ruf ar­bei­tet er als Ge­mein­de­schrei­ber von Büh­ler (AR), das Spea­k­ern ist sein gros­ses Hob­by. Um 20:05.40 Uhr, so steht es im Dreh­buch, kommt sein ers­ter Ein­satz: «Be­grüs­sung und Gast­auf­stel­lung mit Ri­chi».

Der Spea­ker übt den Na­men des Sit­te­ner Spie­lers Ay­oub Ab­del­laoui – kein Pro­blem. Dann al­les auf Fran­zö­sisch. Und schon zählt die Re­gie den Count­down. «En wun­der­schö­ne Obig», ruft Richard Fisch­ba­cher ins Sta­di­on, «es span­nends und vor al­lem es fairs Spiel» wünscht er. «Mer chö­med etz zu de Uf­stel­lig vom FC Si­on.» Als das Spiel nach­her be­ginnt, sagt er zum Ton­tech­ni­ker: «Das Gröbs­te ist schon über­stan­den.»

Fisch­ba­cher trägt ein Kurz­arm­hemd, ei­nen Schal sei­nes Ver­eins und ein Head­set. Ist das Mi­kro­fon aus­ge­schal­tet, spricht er wie ein Fan. «Gopf!», «Ai­ai­ai», «Jaaah, Pen­al­ty!» Ist es ein­ge­schal­tet, legt er die Ge­las­sen­heit des Al­ters in die Stim­me. Sei­ne Hor­ror­vi­si­on sei, was ei­nem Köl­ner Spea­ker ein­mal pas­siert sei. Die­ser merk­te nicht, dass das Mi­kro­fon noch ein­ge­schal­tet war, und rief – für al­le hör­bar: «Das war doch kein Foul, du Pen­ner.» Er sei so­fort ent­las­sen wor­den, sagt Fisch­ba­cher. Das Schwei­zer Re­gle­ment ver­pflich­tet ihn zu Neu­tra­li­tät, «aber ein biss­chen mit­ge­hen darf ich schon». Richard Fisch­ba­cher macht Stim­mung, als der FC St. Gal­len aus­gleicht ge­gen Sit­ten. Aber er kann auch nicht ver­hin­dern, dass sein Ver­ein am En­de ver­liert und ihm «a de­re Stell» nur noch der Hin­weis auf das nächs­te Spiel bleibt. Die Macht des Speakers ist be­grenzt. Bi­se sticht. Im klapp­ri­gen Ci­tro­ën tu­ckert der Stür­mer Jor­dan Ge­le zur Ein­lass-schran­ke und stopft die Park­kar­te in den Schlitz. Der Wind holt sich ein paar Blät­ter von den Pap­peln, die Schran­ke zuckt zum Him­mel. In ei­ner St­un­de fängt das Trai­ning der Pro­fis an. Gu­ten Mor­gen, Schüt­zen­wie­se.

Die Schüt­zen­wie­se ist «das ein­zi­ge ech­te Fuss­ball­sta­di­on im Kan­ton Zü­rich», wie sie in Win­ter­thur sa­gen. Es ist ein spöt­ti­scher Sei­ten­hieb auf die Stadt­zür­cher mit ih­rer Leicht­ath­le­tik­bahn, den Ab­stim­mungs­kämp­fen und dem Ein­spra­chen-ge­zänk. Sport­lich und fi­nan­zi­ell kön­nen sie in Win­ter­thur nicht mit­hal­ten mit den Gras­shop­pers oder dem FC Zü­rich. Aber sie sind stolz dar­auf, in der Chal­len­ge Le­ague ei­ne fes­te Grös­se zu sein, «erst­klas­sig zweit­klas­sig» lau­tet da­zu der Win­ter­thu­rer Slo­gan. Und wer weiss, vi­el­leicht stei­gen sie ein­mal auf und ma­chen die Su­per Le­ague un­si­cher, als bis­si­ge Un­der­dogs, ei­ne oder zwei Sai­sons lang. Vor al­lem aber sind sie stolz, auf ih­ren Fussball, das Drum­her­um, und dass sie mit der «Schüt­zi» ein Sta­di­on ha­ben, das in den ver­gan­ge­nen Jah­ren das Eti­kett «Kult» be­kom­men hat.

Nur – was ist «Kult», wenn es nicht nur ein Eti­kett sein soll, das vom Mar­ke­ting oder von den Me­di­en auf­ge­klebt ist? Kult hat zum Bei­spiel mit Ge­schich­te zu tun, mit den Ge­schich­ten, die sich die Leu­te er­zäh­len über das, was auf dem Ra­sen ge­schieht und auf den Rän­gen pas­siert, vor, wäh­rend und nach den Spie­len. Da­mit das ent­ste­hen und ge­sche­hen kann, braucht es ei­nen Ort, wo sich die Leu­te wohl­füh­len und ein Stück Hei­mat fin­den. Das kann die Stu­be sein, die Beiz, die Bar – oder eben das Sta­di­on.

Es ist die fal­sche Uhr­zeit und der fal­sche Tag, um halt­zu­ma­chen bei «Erichs Wurst­sta­ti­on». Das ro­te Holz­häus­chen hat die The­ke hoch­ge­klappt, und der Erich ist auch nicht da. Aber da­für die Er­in­ne­rung an ihn, Erich, den Go­a­lie Erich Hür­zeler, der für den FCW wäh­rend 156 Meis­ter­schafts­spie­len das Tor hü­te­te mit wal­len­der Lo­cken­mäh­ne, als wä­re er der Go­a­lie ge­wor­de­ne Lö­we im Klub-lo­go. Als Hür­zeler zu­rück­trat 2006, be­nann­ten die Fans von der Bier­kur­ve den Wurst­stand in der Ecke nach Erich – und mach­ten ein hüb­sches Holz­schild. Kult.

Kei­ne Wurst von Erich; da­für gibt es ei­nen Kaf­fee auf der Ge­schäfts­stel­le. Sie ist un­ter­ge­bracht im Herz­stück der «Schüt­zi», der Haupt­tri­bü­ne. Sie ist über sech­zig Jah­re alt, Bau­jahr 1958, sie at­met Ge­schich­te, aber wer durchs Trep­pen­haus in den ers­ten Stock hin­auf­steigt und dann vor der schrä­gen De­cke steht, hat nicht das Ge­fühl von Ver­gan­gen­heit. Son­dern von Ge­gen­wart. Andre­as Mös­li, seit 2002 der Ge­schäfts­füh­rer, holt zwei Tas­sen und drückt auf den Knopf der Kaf­fee­ma­schi­ne.

Es gibt vie­le Ge­schich­ten zu er­zäh­len zur Schüt­zen­wie­se. Ei­ne hat der Fan und His­to­ri­ker Mar­kus Gaf­ner in sei­ner Li­zen­zi­ats­ar­beit auf­ge­schrie­ben. Sie zeigt, dass es frü­her nicht an­ders war als heu­te, wenn es um ein neu­es Sta­di­on geht. Der Bau der Haupt­tri­bü­ne auf der Schüt­zen­wie­se han­delt von der Nach­kriegs­zeit, vom Be­ginn der Hoch­kon­junk­tur in der In­dus­trie­stadt und von der Ab­sicht der Stadt­re­gie­rung, der Be­völ­ke­rung ei­ne In­fra­struk­tur für den Brei­ten­sport zur Ver­fü­gung zu stel­len. Gleich­zei­tig woll­te die Stadt zu ei­ner An­la­ge für pres­ti­ge­träch­ti­ge Gross­an­läs­se kom­men. Das Stimm­volk sag­te 1956 Ja zur Vor­la­ge, aber es sag­te sechs Jah­re spä­ter Nein zu ei­nem Nach­trags­kre­dit, nach­dem die Bau­kos­ten um ei­nen Fünf­tel über­schrit­ten wor­den wa­ren. Die «Pro­fi­sport­ler» kä­men «in den Ge­nuss von be­zahl­ten Aus­lands­rei­sen», hiess es in der Zei­tung, ein Po­li­ti­ker schrieb, das Geld kom­me doch «nur den Hur­ra­b­rüe­dern auf den Rän­gen» zu­gu­te.

Seit bald drei Jah­ren steht auf der Ge­gen­ge­ra­de die neue Haupt­tri­bü­ne, rund 10 Mil­lio­nen hat sie ge­kos­tet, al­les Steh­plät­ze. Mös­li hat das Pro­jekt eng be­glei­tet; wenn er von den vie­len Sit­zun­gen und Ge­sprä­chen mit Quar­tier­be­woh­nern, Po­li­ti­kern und Kleins­pon­so­ren er­zählt, spricht da ei­ner, der sei­ne Stadt ge­nau kennt, wie sie tickt, wie die Leu­te re­den und den­ken. «Als ich hier an­ge­fan­gen ha­be, war die Schüt­zi ei­ne Bruch­bu­de», sagt Mös­li, «Win­ter­thur ge­gen Ba­den, 250 Zu­schau­er.» 3600 sind in die­ser Sai­son ge­kom­men im Durch­schnitt, das Cup-spiel ge­gen den FC Mla­den Petric, Pro­fi u.a. in Ba­sel, Dort­mund, für Kroa­ti­en. «Weil ich in Dort­mund ge­spielt ha­be, kann ich sa­gen: Das West­fa­len­sta­di­on ist ein­ma­lig, die gel­be Wand – geil. Ein an­de­res High­light war es, im Wem­bley für Kroa­ti­en das 3:2 ge­gen En­g­land zu schies­sen. Al­les war un­ver­gess­lich: die Ge­schich­te, die Mas­se, der Mo­ment. Ba­sel nicht ein­ge­rech­net. 8500 wa­ren’s beim 0:1, fast aus­ver­kauft. Trotz­dem scha­de, die Bas­ler ha­ben un­ver­dient ge­won­nen, klar.

Spa­ziert man zwei Stun­den nach dem ver­lo­re­nen Cup-spiel aus dem Sta­di­on, ste­hen die Leu­te im­mer noch da und schwat­zen mit ei­nem Bier in der Hand, ein DJ spielt gera­de ei­nen al­ten Song von Bad Re­li­gi­on. Es ist die Stu­be der Win­ter­thu­rer. Die «Si­rup­kur­ve» für die Kin­der, da­ne­ben der Kunst­con­tai­ner «Sa­lon Eri­ka», die «Li­be­ro-bar» mit den Plas­tik­pal­men auf der Ter­ras­se, das Sul­zer-hoch­haus und die al­ten Flut­licht­mas­ten in der Sil­hou­et­te – das al­les sind die be­kann­ten Stich­wor­te zum «Schüt­zi»-kult. Sie ha­ben ei­ne Be­deu­tung, weil sie mit Le­ben ge­füllt sind.

Auch in Win­ter­thur hat­te es ein­mal Über­le­gun­gen ge­ge­ben, auf der grü­nen Wie­se ei­nes die­ser Man­tel-nut­zungs-sta­di­en zu bau­en, wie sie nun her­um­ste­hen in Thun, Schaff­hau­sen, Biel, Wil und an­ders­wo. In Win­ter­thur aber schlug man den an­de­ren Weg ein. Man er­neu­er­te schritt­wei­se die al­te Bruch­bu­de und hauch­te ihr neu­es Le­ben ein. Heu­te ist die «Schüt­zi» wie ein chic re­stau­rier­tes Stahl­ve­lo aus den 1960er Jah­ren – ne­ben der Mas­se der uni­for­men Kar­bon- und E-bikes.

Aber auch ein schö­nes Re­tro-ve­lo nützt we­nig, wenn es im All­tag nichts taugt. Mös­li muss end­lich den Weih­nachts­ka­len­der fer­tig­ma­chen, die Ju­nio­ren sam­meln da­mit ei­nen Bat­zen für ih­re Kas­se. In Win­ter­thur müs­sen sie je­den Fran­ken um­dre­hen, be­vor sie ihn aus­ge­ben, auch oh­ne den Klotz ei­nes neu­en Sta­di­ons am Bein. Auf dem Platz hin­ter der Tri­bü­ne ist das Trai­ning der Pro­fis fast zu En­de, der Trai­ner ruft Kom­man­dos, die Spie­ler ren­nen, zwei al­te Män­ner schau­en zu. So wie fast über­all. Die Bi­se sticht im­mer noch und holt Blät­ter von den Pap­peln.

Als ich hier an­ge­fan­gen ha­be, war die Schüt­zi ei­ne Bruch­bu­de. Win­ter­thur ge­gen Ba­den, 250 Zu­schau­er. Andre­as Mös­li führt den FC Win­ter­thur, er hat den Ver­ein als Kult­ver­ein po­si­tio­niert.

Richard Fisch­ba­cher in sei­ner Spea­k­er­ka­bi­ne hoch über dem Ky­bun­park.

Fa­bio Ce­lesti­ni, frü­her Schwei­zer Na­tio­nal­spie­ler, heu­te Trai­ner des FC Lu­ga­no.

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