Al­di Suis­se er­höht Min­dest­lohn um ein Pro­zent

Neue Zurcher Zeitung - - WIRTSCHAFT -

(sda) · Der De­tail­händ­ler Al­di Suis­se er­höht auf das kom­men­de Jahr die Min­dest­löh­ne um rund 1%. Der neue jähr­li­che Min­dest­lohn für ei­ne Voll­zeit­stel­le be­trägt ab­hän­gig von der Re­gi­on zwi­schen 56 576 bis 60 398 Fr. Al­di Suis­se be­zahlt da­mit ge­mäss ei­ge­nen An­ga­ben den höchs­ten Min­dest­lohn im Schwei­zer Le­bens­mit­tel­de­tail­han­del. Mit ins­ge­samt 14 560 Fr. für das ers­te Lehr­jahr und bis zu 24 284 Fr. für das drit­ten Lehr­jahr sieht sich der De­tail­händ­ler auch bei den Lehr­lings­löh­nen an der Spit­ze. AGCM stör­te sich an der Wei­ter­ga­be von Nut­zer­da­ten bei der An­mel­dung mit ei­nem Face­book-Ac­count bei an­de­ren Web­sites und Apps. Die AGCM wirft dem On­line-Netz­werk ag­gres­si­ve Ge­schäfts­pra­xis vor, weil die Mög­lich­keit, sich an­ders­wo mit den Face­boo­kAc­count-Da­ten an­zu­mel­den, oh­ne ei­ne aus­drück­li­che Zu­stim­mung des Nut­zers vor­ein­ge­stellt sei. Die vor­ge­se­he­nen Ab­wahl-Mög­lich­kei­ten für die Funk­ti­on sei­en nicht aus­rei­chend. Von Face­book lag am Frei­tag zu­nächst kei­ne Re­ak­ti­on zu der Ent­schei­dung vor. Zie­le für Um­satz und Ge­winn. Vor al­lem in sei­nen Pri­vat­kli­ni­ken in Deutsch­land und im Ge­schäft mit Nie­ren­er­kran­kun­gen bei der Toch­ter Fre­se­ni­us Me­di­cal Ca­re (FMC) be­kommt der Kon­zern Druck. An der Bör­se stürz­ten die Ak­ti­en um gut 16% auf un­ter 40 € ab – den tiefs­ten Stand seit mehr als vier Jah­ren. Auf Ba­sis der der­zei­ti­gen Er­war­tun­gen für 2018 und 2019 sei nicht mehr da­mit zu rech­nen, dass die Zie­le für 2020 er­reicht wür­den, er­klär­te Fre­se­ni­us. Ab 2020 sei ein Um­satz­wachs­tum aus ei­ge­ner Kraft im mitt­le­ren ein­stel­li­gen Be­reich zu er­war­ten. Das Kon­zern­er­geb­nis soll dann et­was stär­ker wach­sen. Die Pro­ble­me des Dia­ly­se­spe­zia­lis­ten ha­ben mit schwä­cheln­den Ge­schäf­ten im wich­ti­gen US-Markt und den wirt­schaft­li­chen Tur­bu­len­zen in Schwel­len­län­dern zu tun, et­wa der sehr ho­hen In­fla­ti­on in Ar­gen­ti­ni­en. Fre­se­ni­us-Chef Ste­phan Sturm sprach in ei­ner Te­le­fon­kon­fe­renz am Frei­tag von ei­nem Über­gangs­jahr 2019. Man rech­ne für 2019 mit ei­ner Ge­winns­ta­gna­ti­on. Der Um­satz soll «so­li­de» wach­sen. Mit der Über­nah­me des US-Un­ter­neh­mens NxS­ta­ge, das auf Blut­wä­sche zu Hau­se spe­zia­li­siert ist, und dem Aus­bau von Ge­schäf­ten in Märk­ten wie Chi­na ste­he «ein Jahr der In­ves­ti­tio­nen» be­vor, sag­te Vor­stands­chef Rice Po­well.

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