ICH WAR DIE­NER IM HAU­SE HOBBS

Ve­re­na Ross­ba­cher

Schweizer Familie - - MEDIENTIPPS - Sa­lo­mé Schmid-wid­mer

Als jun­ger Die­ner be­wegt sich Christian aus Feld­kirch in den höchs­ten Zürcher Krei­sen. «Sei­ner» Fa­mi­lie Hobbs ist er treu er­ge­ben: Vil­la am Zü­rich­berg, zwei Kin­der, das Ober­haupt ein er­folg­rei­cher An­walt, die Frau der In­be­griff ei­ner le­bens­fro­hen Up­per­class-la­dy und dann noch der Bru­der des Ju­ris­ten, ein wohl­ge­lit­te­ner Künst­ler mit nur mäs­si­gem Er­folg. Dann er­schüt­tern ein Skan­dal und ein To­der die Idyl­le. Jah­re spä­ter er­in­nert Christian sich da­ran. Und er ver­sucht, zu ver­ste­hen, was pas­sier­te und wel­che Rol­le er da­rin spiel­te. Denn dass er Frau Hobbs sei­nen drei Ju­gend­freun­den in Feld­kirch vor­stell­te, brach­te die Ka­ta­stro­phe ins Rol­len. Ein leicht ver­dau­li­cher, stre­cken­wei­se sehr ko­mi­scher und den­noch psy­cho­lo­gisch tief­grei­fen­der Ro­man. Es ist der drit­te von Ve­re­na Ross­ba­cher, de­ren De­büt eben­so wie das zwei­te Werk in vie­len Feuille­tons ge­lobt wur­de. ★★★★★

(Kie­pen­heu­er & Witsch)

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