Wo­her kom­men die Na­men der Stür­me?

Schweizer Familie - - FAMILIENLEBEN -

Seit 1954 wer­den die Hoch- und Tief­druck­ge­bie­te, die das Wet­ter über Mit­tel­eu­ro­pa be­ein­flus­sen, vom In­sti­tut für Me­teo­ro­lo­gie der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin ge­tauft. Frü­her hat­ten Tief­druck­ge­bie­te weib­li­che und Hoch­druck­ge­bie­te männ­li­che Vor­na­men. Dar­aus ent­ste­hen­de Stür­me tru­gen den Na­men des Druck­ge­bie­tes. Weil aber Tief­druck­ge­bie­te meist schlech­tes Wet­ter brin­gen, er­schien die­se Na­mens­ge­bung un­ge­recht ge­gen­über den Frau­en. Seit 1998 wird ab­ge­wech­selt: In ge­ra­den Jah­ren ha­ben Tief­druck­ge­bie­te weib­li­che und Hoch­druck­ge­bie­te männ­li­che Na­men, in un­ge­ra­den Jah­ren ist es um­ge­kehrt.

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