TRIBUTE TO CAREY BELL

Schweizer Familie - - MEDIENTIPPS - Heinz Stor­rer

Lur­rie Bell & The Bell Dy­nas­ty

Er ge­hör­te zu den her­aus­ra­gends­ten Bluesharp-spie­lern, ver­lieh in den 50er- und 60er­jah­ren der Mu­sik von Mud­dy Wa­ters, Litt­le Wal­ter und How­lin’ Wolf mehr Biss, und als Carey Bell 2007 mit 70 Jah­ren sei­ne Mund­har­mo­ni­ka end­gül­tig ab­gab, zähl­te er längst auch zu den eta­blier­ten Grös­sen des Chi­ca­go-blues. Nun ge­den­ken sei­ner sein Sohn Lur­rie, selbst ein gu­ter Blues-gi­tar­rist und Sän­ger, so­wie des­sen Brü­der Ste­ve, Ty­son und Ja­mes mit ei­nem Tribute-al­bum. Da Carey nicht all­zu vie­le Songs schrieb, spie­len die Bell-brü­der nur drei Stü­cke ih­res Va­ters und spie­len wei­te­re von Mud­dy Wa­ters, Big Wal­ter Hor­ton, Litt­le Wal­ter Ja­cobs oder Ju­ni­or Wells so, wie Carey sie wohl ge­spielt hät­te. Un­ter­stützt wer­den die Brü­der von den Mund­har­mo­ni­ka-vir­tuo­sen Char­lie Mus­sel­w­hi­te und Bil­ly Branch so­wie dem Gi­tar­ris­ten Ed­die Tay­lor jr. und vom Pia­nis­ten Su­mi­to Ariyo­shi. Ent­stan­den ist ein sau­ber ein­ge­spiel­tes, be­rüh­ren­des Chi­ca­go-blues-al­bum, das Carey Bell al­le Eh­re macht. ★★★★★

(Del­mark)

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