No­emi We­ber, 13 Ja­na Knecht, 14

Schweizer Familie - - MENSCHEN -

Stä­fa ZH

«Pri­ma Bal­le­ri­na» oder «Feu­ri­ges Feu­er» nen­nen sie ih­re Sprün­ge, «Hä­keln» oder «Flip­flop» ih­re Schritt­fol­gen – seit ein­ein­halb Jah­ren üben sich die Freun­din­nen No­emi und Ja­na, die in Stä­fa Par­al­lel­klas­sen der zwei­ten Se­kun­dar­schu­le be­su­chen, in je­der frei­en Mi­nu­te im Roll­schuh­fah­ren. Schrit­te, Sprün­ge, Kunst­fi­gu­ren, die­se syn­chron lau­fen, al­les ha­ben sie sich selbst bei­ge­bracht und die Ele­men­te zu be­ein­dru­cken­den, mit Mu­sik un­ter­mal­ten Cho­reo­gra­fi­en ver­bun­den. Am sams­täg­li­chen Stäf­ner Wo­chen­markt ha­ben sie be­reits im Som­mer im per­fek­ten Duo-look ih­re Show ge­zeigt – und so 482 Fran­ken so­wie 11 Eu­ro ge­sam­melt, noch be­vor die «Ster­nen­wo­che» über­haupt los­ging. «Wir woll­ten ein­fach et­was un­ter­neh­men für die Kin­der in Bo­li­vi­en», sagt No­emi, «et­was von uns ge­ben.» Und Ja­na sagt: «Dass die Kin­der in Bo­li­vi­en zu we­nig Was­ser ha­ben und wir hier mit Trink­was­ser du­schen, hat uns zu den­ken ge­ge­ben.» Mo­ti­va­ti­on ge­nug, ei­ne Ak­ti­on auf die Bei­ne zu stel­len. Das ha­ben sie ge­macht – mit Bra­vour und von A bis Z in Ei­gen­re­gie. Oh­ne dass El­tern oder Leh­rer sie da­zu mo­ti­viert hät­ten. Glück­lich ist, wer sein Glück teilt – das ist von den strah­len­den Ge­sich­tern der zwei Freun­din­nen ab­zu­le­sen.

Mit syn­chro­nen Roll­schu­hCho­reo­gra­fi­en ha­ben Ja­na (l.) und No­emi be­reits im Som­mer für die «Ster­nen­wo­che» ge­sam­melt.

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