Hei­mat­land

Schweizer Familie - - INHALT -

Wie­so heis­sen die Bruns­li so?

«Die scho­ko­la­de­hal­ti­gen Bruns­li – aus­ge­spro­chen mit lan­gem u: Bru­uns­li – wer­den nach ih­rer Far­be be­nannt: Bruuns, al­so ‹Brau­nes›», heisst es im «Idio­ti­kon». «S Bru­uns­li» und «s Bry­yns­li» sei­en die seit dem 19. Jahr­hun­dert nach­weis­ba­ren ba­sel­deut­schen Mun­d­art­be­zeich­nun­gen. In äl­te­ren Schwei­zer Koch­bü­chern fi­gu­riert das Bruns­li­re­zept, das man schon seit dem 18. Jahr­hun­dert kennt, oft un­ter dem Ti­tel «Bas­ler Brau­nes». Was die Wort­bil­dung an­geht, so das «Idio­ti­kon», lä­gen die «Bru­uns­li» ähn­lich quer in der Land­schaft wie die Gu­ets­li: «E Bruuns» und «öp­pis Gu­ets» sind Be­zeich­nun­gen, die schon ei­ne En­dung ha­ben, nun wird an die­se noch -li an­ge­hängt, al­so ein «Brau­neslein» und ein «Gu­tes­lein». En­dung gut, al­les gut. Viel Freu­de beim Ba­cken!

Das Bruns­li ist ein tra­di­tio­nel­les Bas­ler Weih­nachts­guets­li.

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