DER PLATTENSPIELER

Schweizer Familie - - WISSEN -

Der sonst so er­folg­rei­che Tho­mas Al­va Edi­son wurde wie beim Strom­ge­ne­ra­tor auch beim Plattenspieler zum Ver­lie­rer. Denn sein Sys­tem mit ei­nem ro­tie­ren­den Wachs­zy­lin­der war zu um­ständ­lich. Der in die USA aus­ge­wan­der­te Deut­sche Emi­le Ber­li­ner (1851–1929) setz­te im Ge­gen­satz zu Edi­son auf Plat­ten als Ton­trä­ger und ge­wann da­mit den ers­ten «For­mat­krieg» der Mu­sik­ge­schich­te. Ei­gent­lich wä­re die Ton­wie­der­ga­be bei Edi­sons Pho­no­gra­phen bes­ser ge­we­sen, doch liess sich die Schall­plat­te ein­fa­cher und preis­wer­ter in gros­sen Men­gen pro­du­zie­ren und brauch­te für Trans­port und Auf­be­wah­rung we­ni­ger Platz.

Ge­or­ge Wes­ting­hou­ses Wech­sel­strom­ge­ne­ra­tor setz­te sich durch. Emi­le Ber­li­ners Gram­mo­fon.

Gu­gliel­mo Mar­co­ni (links) mors­te als Ers­ter über den At­lan­tik.

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