Er­le­se­ne Welt

Ver­la­ge kla­gen über das Des­in­ter­es­se am ge­druck­ten Wort. Ver­fech­ter der Di­gi­ta­li­sie­rung be­haup­ten, Bi­b­lio­the­ken hät­ten aus­ge­dient. Sie al­le un­ter­schät­zen die Macht des Bu­ches

SonntagsZeitung - - SONNTAGSGESPRÄCH -

Na­tio­nal­bi­blio­thek Paris

Der Ge­samt­be­stand der al­ten Na­tio­nal­bi­blio­thek Paris wird mit et­wa 30 Mil­lio­nen Bü­chern und Do­ku­men­ten an­ge­ge­ben – da­mit ist sie ei­ne der gröss­ten Bi­b­lio­the­ken der Welt. Im be­rühm­ten Le­se­saal La­b­rous­te, den vie­le für den schöns­ten über­haupt hal­ten, ha­ben Ge­ne­ra­tio­nen von Schrift­stel­lern, Phi­lo­so­phen und Wis­sen­schaft­lern über den Bän­den und Ma­nu­skrip­ten ge­ses­sen. Die na­he am Lou­vre ge­le­ge­ne Bi­b­lio­thek hat ei­ne lan­ge Ge­schich­te: 1368 liess der fran­zö­si­sche Kö­nig Karl V. sei­ne Buch­samm­lung von 917 Bän­den in ei­nem spe­zi­ell da­für ein­ge­rich­te­ten Saal des Lou­vre un­ter­brin­gen. Da­mit grün­de­te er die Kö­nig­li­che Bi­b­lio­thek, de­ren Nach­fol­ge­rin die Bi­b­lio­thèque na­tio­na­le de Fran­ce ist.

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