Cre­dit Suis­se will kei­ne Ent­las­sun­gen

SonntagsZeitung - - WIRTSCHAFT -

Am 12. De­zem­ber prä­sen­tiert Cs­chef Tid­ja­ne Thi­am sei­nen Ak­tio­nä­ren die Stra­te­gie für die nächs­ten Jah­re. Ge­mäss ei­ge­nen An­ga­ben hat die Bank in den letz­ten drei Jah­ren den Tur­naround ge­schafft und will nun in die Zu­kunft schau­en. Nur glaubt das aus­ser dem Ma­nage­ment nie­mand. Der Ak­ti­en­kurs ist im frei­en Fall, die Be­leg­schaft be­un­ru­higt. In der Schweiz wur­den letz­tes Jahr 530 Stel­len ab­ge­baut, im gan­zen Kon­zern 1160. Wäh­rend das Schwei­zer Ge­schäft gut läuft, ver­ur­sa­chen die «Glo­bal Mar­kets» Ver­lus­te. Dar­um ka­men in Zü­rich wie auch in Lon­don und den USA Ge­rüch­te auf, es sei­en Ent­las­sun­gen ge­plant. Bei der Pres­se­stel­le schliesst man nun aber «den ak­ti­ven Ab­bau Hun­der­ter Stel­len» aus. Die Bank wer­de ihr Ziel, die Kos­ten auf 16,5 bis 17 Mil­li­ar­den Fran­ken zu sen­ken, auch so er­rei­chen. Ein we­sent­li­cher Trei­ber sei der Rück­kauf von völ­lig über­teu­er­ten An­lei­hen aus der Fi­nanz­kri­se, wel­che die Bank – oder ge­nau­er die «Glo­bal Mar­kets» – 700 Mil­lio­nen Fran­ken pro Jahr kos­te­ten. (ar)

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