Mit Lauch ge­füll­te Rös­ti und Ka­vi­ar

SonntagsZeitung - - NENAD KOCHT - Ne­n­ad Mli­na­re­vic

ge­hört zu den bes­ten Kö­chen der Schweiz. Er wur­de mit 2 «Mi­che­lin»-ster­nen, 18 «Gault Mil­lau»-punk­ten so­wie dem Ti­tel «Koch des Jah­res» aus­ge­zeich­net. Seit kur­zem führt er mit zwei Part­nern das Tra­di­ti­ons­lo­kal Bau­ern­schän­ke in der Zürcher Alt­stadt mit ei­nem neu­en Kon­zept. Hier schreibt er über Ge­rich­te, die er zu Hau­se für sich, sei­ne Part­ne­rin und Freun­de kocht. für 4 Per­so­nen: 500 g Kar­tof­feln (fest­ko­chend), ge­kocht, ge­schält, ge­raf­felt 60 g But­ter 40 g Oli­ven­öl 150 g Lauch, in fei­ne Rin­ge ge­schnit­ten 30 g Ka­pern 15 g Dill, grob ge­hackt 1 Bio-zi­tro­ne Salz Weis­ser Pfef­fer Mus­kat­nuss 60 g Ka­vi­ar, je nach Bud­get 100 g Crè­me fraîche Den Lauch im Oli­ven­öl weich­düns­ten. Ka­pern, Dill und et­was Zi­tro­nen­ab­rieb da­zu­ge­ben, mit Salz ab­schme­cken und zur Sei­te stel­len. Die ge­rie­be­nen Kar­tof­feln kräf­tig mit Salz, Pfef­fer und Mus­kat­nuss wür­zen. Die Hälf­te der But­ter in ei­ner be­schich­te­ten Pfan­ne auf mitt­le­rer Stu­fe er­hit­zen, die Hälf­te der Kar­tof­feln hin­ein­ge­ben. Die Lauch­mas­se dar­auf ver­strei­chen, mit den rest­li­chen Kar­tof­feln be­de­cken und leicht an­d­rü­cken. Auf je­der Sei­te gold­gelb aus­ba­cken – et­wa 5 bis 10 Mi­nu­ten pro Sei­te. Da­zwi­schen die Rös­ti wen­den und die rest­li­che But­ter in die Pfan­ne ge­ben. Zum An­rich­ten die Rös­ti vier­teln und mit Ka­vi­ar und Crè­me Frai­che ser­vie­ren.

Ein Schwei­zer Haus­halt oh­ne Röstiraf­fel ist nur schwer vor­stell­bar. Und na­tür­lich las­sen sich mit der gro­ben Rei­be nicht nur Kar­tof­feln in fei­ne Spä­ne ho­beln, son­dern auch Gur­ken, Ka­rot­ten, Äp­fel, Zuc­chi­ni, Kä­se und vie­les mehr. Die Röstiraf­fel gibt es in ein­fa­chen Aus­füh­run­gen aus Kunst­stoff bis zu klas­si­schen Edel­stahl­va­ri­an­ten. Be­son­ders edel und scharf sind die Rei­ben von Mi­cro­pla­ne, der be­vor­zug­ten Mar­ke der meis­ten Kö­che. Die­se Röstiraf­fel ist mit 44.90 Fran­ken zwar nicht be­son­ders güns­tig, da­für sind die mit ei­nem pa­ten­tier­ten Ver­fah­ren ge­schlif­fe­nen Schnei­de­flä­chen auch be­son­ders scharf.

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