Chi­na droht Ka­na­da we­gen Hua­wei-ma­na­ge­rin

SonntagsZeitung - - WIRTSCHAFT -

Chi­na hat Ka­na­da mit Kon­se­quen­zen ge­droht, soll­te die am ver­gan­ge­nen Wo­che­n­en­de fest­ge­nom­me­ne Fi­nanz­che­fin des Tech­no­lo­gie­rie­sen Hua­wei nicht um­ge­hend frei­kom­men. Der Bot­schaf­ter Ka­na­das sei ein­be­stellt und da­bei über den «star­ken Pro­test» der Volks­re­pu­blik in­for­miert wor­den, teil­te das Aus­sen­mi­nis­te­ri­um in Peking am Sams­tag mit. Der Fall sei «ex­trem ab­scheu­lich». Wel­che Fol­gen Ka­na­da bei ei­ner Wei­ge­rung droh­ten, blieb al­ler­dings of­fen. Die fest­ge­nom­me­ne Fi­nanz­che­fin von Hua­wei, Meng Wanz­hou, kämpft um ih­re Frei­las­sung auf Kau­ti­on. Us-er­mitt­ler for­dern die Aus­lie­fe­rung Mengs. Sie wer­fen ihr vor, Ver­bin­dun­gen zu ei­ner Fir­ma ver­tuscht zu ha­ben, die trotz Sank­tio­nen tech­ni­sche Ge­rä­te an den Iran ver­kauf­te. Der 46-Jäh­ri­gen dro­hen Jahr­zehn­te im Ge­fäng­nis.

Apro­pos Sucht­mit­tel: Pr-mann der den Ta­bak­kon­zern Bri­tish Ame­ri­can To­bac­co (Pa­ri­si­en­ne) zu sei­nen Kun­den zählt, wen­de­te sich jüngst mit ei­ner An­fra­ge an das Bun­des­amt für Ge­sund­heit zum The­ma Ta­bak­pro­duk­te­ge­setz. Dort ei­nen Ver­ant­wort­li­chen zu fin­den, ge­hört al­ler­dings zu den schwie­ri­ge­ren Auf­ga­ben des Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ex­per­ten. Die zu­stän­di­ge Per­son beim Bun­des­amt ar­bei­tet aus­schliess­lich mon­tags von 10 bis 14 Uhr. Auf sei­ne Nach­fra­ge, ob dort sonst je­mand über die Ma­te­rie Be­scheid wis­se, lau­te­te die kur­ze Ant­wort: «Nein.»

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.