Frei­zü­gig­keits­geld: So las­sen sich Steu­ern spa­ren

SonntagsZeitung - - GELD -

Ich wer­de 65 und ha­be Geld auf ei­nem Frei­zü­gig­keits­kon­to, das ich nicht brau­che, da ich ge­nü­gend Ren­te und sonst Ver­mö­gen ha­be. Muss ich das Geld mit 65 zwin­gend be­zie­hen?

Sie dür­fen das Geld auf Ih­rem Frei­zü­gig­keits­kon­to bis fünf Jah­re nach Ih­rer or­dent­li­chen Pen­sio­nie­rung lie­gen las­sen. Da Sie ge­nü­gend Geld für den Le­bens­un­ter­halt ha­ben und Ver­mö­gen be­sit­zen, macht ein Auf­schub des Be­zugs Sinn. So­lan­ge Ihr Geld blo­ckiert ist, be­zah­len Sie dar­auf kei­ne Ver­mö­gens­steu­er. Und auch die Er­trä­ge auf dem Frei­zü­gig­keits­geld sind nicht ein­kom­mens­steu­er­pflich­tig. Durch den Auf­schub spa­ren Sie so­mit Steu­ern.

Für Sie geht die Rech­nung al­ler­dings nur auf, wenn Sie das Geld nicht nur auf dem Kon­to brach­lie­gen las­sen, son­dern es in den ver­blei­ben­den fünf Jah­ren in Vor­sor­ge­fonds in­ves­tie­ren. An­sons­ten ma­chen Sie auf dem Geld nach Ab­zug der Teue­rung Ver­lust. Zu ei­ner An­la­ge in Fonds ra­te ich Ih­nen auch aus Si­cher­heits­grün­den: Bei ei­nem Bank­kon­kurs wä­ren nur ma­xi­mal 100000 Fran­ken des Gel­des ge­si­chert. Die Wert­schrif­ten blei­ben in­des auch in die­sem Fall in Ih­rem Be­sitz.

Als un­ab­hän­gi­ger Wirt­schafts-, Fi­nanz­ex­per­te und Jour­na­list be­ant­wor­tetIh­re Fra­gen rund ums Geld.

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