Stadt­rat be­frem­det von Plä­nen des Kan­tons­rats zum Strassengesetz

Tages Anzeiger - - Zürich - (pu)

Das Kan­tons­par­la­ment will der Stadt Kom­pe­ten­zen im Stras­sen- und Ver­kehrs­be­reich ent­zie­hen (TA von ges­tern). Das kommt beim Stadt­rat nicht gut an. In ei­ner Mit­tei­lung von ges­tern zeigt er sich be­frem­det, dass der Kan­tons­rat «die his­to­risch ge­wach­se­ne und be­währ­te Auf­ga­ben­tei­lung» zwi­schen Stadt und Kan­ton auf­ge­ben wol­le. Aus­ser­dem weist er dar­auf hin, die be­ab­sich­tig­te Re­ge­lung füh­re für die Stadt und den Kan­ton zu Mehr­ar­beit so­wie In­ef­fi­zi­enz. Als Ei­gen­tü­me­rin der Stras­sen, Glei­se, Werk­lei­tun­gen und der Ver­kehrs­steue­rung be­hiel­te die Stadt die Ver­ant­wor­tung, was zu kom­pli­zier­ten Ver­fah­ren und Rechts­fra­gen füh­ren wür­de. Des­halb spricht sich die Stadt­re­gie­rung «voll­um­fäng­lich» ge­gen die Kom­pe­tenz­ver­schie­bun­gen aus und er­war­tet, zur Ver­nehm­las­sung ein­ge­la­den zu wer­den.

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