The Imi­ta­ti­on Ga­me – Ein streng ge­hei­mes Le­ben

Tages Anzeiger - - Tv & Radio Samstag - The Imi­ta­ti­on Ga­me – Ein streng ge­hei­mes Le­ben

En­g­land, zu Be­ginn des Zwei­ten Welt­kriegs: Der Ma­the­ma­ti­ker Alan Tu­ring wird vom bri­ti­schen Ge­heim­dienst en­ga­giert, um den als un­ent­schlüs­sel­bar gel­ten­den Enig­ma-co­de der deut­schen Wehr­macht zu kna­cken. Mit un­kon­ven­tio­nel­len Me­tho­den und sei­ner ar­ro­gant wir­ken­den Art macht sich Tu­ring je­doch kei­ne Freun­de un­ter sei­nen Kol­le­gen. Nur die jun­ge Ma­the­ma­ti­ke­rin Jo­an Clar­ke hält zu ihm – sie sieht in ihm ei­ne ver­wand­te See­le.

Wäh­rend Tu­ring an ei­ner elek­tri­schen Re­chen­ma­schi­ne ar­bei­tet, die Enig­ma ent­schlüs­seln soll, kom­men sich die bei­den nä­her. Doch Tu­ring hat ein wohl ge­hü­te­tes Ge­heim­nis. Soll­te es an die Öf­fent­lich­keit kom­men, wä­re das Enig­maPro­jekt und er in Ge­fahr.

Der Film ori­en­tiert sich an der wah­ren Ge­schich­te von Alan Tu­ring. In For­scher­krei­sen gilt er als ei­ner der ein­fluss­reichs­ten Theo­re­ti­ker der frü­hen Com­pu­ter­ent­wick­lung. Als sei­ne Ho­mo­se­xua­li­tät 1952 be­kannt wur­de, ver­ur­tei­le ihn ein Ge­richt zur che­mi­schen Kastra­ti­on. Die Hor­mon­be­hand­lung führ­te zu ei­ner De­pres­si­on und zwei Jah­re spä­ter zu Tu­rings Selbst­mord. (SRF/TA)

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