Der bö­se Mar­tin Gr­ab

Zürcher Unterländer - - Sport - Sda

Der neus­te Do­ping­fall im Schwin­gen ist der spek­ta­ku­lärs­te, denn er be­trifft ei­nen ganz Bö­sen. Für Mar­tin Gr­ab gilt die Un­schulds­ver­mu­tung, so­lan­ge die B-Pro­be nicht ge­öff­net ist und kein Ur­teil vor­liegt. Der sie­ben­fa­che Eid­ge­nos­se, Sie­ger des Expo-Schwin­gets 2002 in Mur­ten, Sie­ger des Uns­pun­nen­fests 2006 in In­ter­la­ken, könn­te bei ei­nem ab­schlies­send po­si­ti­ven Be­fund nicht ge­sperrt wer­den oder höchs­tens mit sym­bo­li­scher Wir­kung. Denn der Schwy­zer aus Ro­then­thurm ist An­fang Mai, rund ei­nen Mo­nat vor sei­nem 39. Ge­burts­tag, vom Spit­zen­sport zu­rück­ge­tre­ten.

Die fest­ge­stell­te ver­bo­te­ne Sub­stanz ist Ta­m­oxi­fen. Es wird in ers­ter Li­nie im Kampf ge­gen den Brust­krebs ein­ge­setzt. Für do­pen­de Sport­ler ist es kein leis­tungs­för­dern­des Mit­tel. Aber es ver­schlei­ert den Ge­brauch von Ana­bo­li­ka, den Mus­kel­auf­bauPrä­pa­ra­ten.

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