Dorf­platz sa­nie­ren und ein­la­den­der ge­stal­ten

Im Rah­men der drin­gend not­wen­di­gen Sa­nie­rung des Dorf­plat­zes soll die­ser auch gleich neu ge­stal­tet wer­den.

Zürcher Unterländer - - Vorderseite - Krb

Der Be­lag des Dorf­plat­zes beim Zen­trum Ei­chi muss er­neu­ert wer­den, um wei­te­re Was­ser­schä­den zu ver­hin­dern. Dies neh­men die an­gren­zen­den In­sti­tu­tio­nen – die Po­li­ti­sche Ge­mein­de, die Re­for­mier­te Kir­che Nie­der­has­li-Niederglatt so­wie die Se­kun­dar­schul­ge­mein­de Ni­ni­ho – zum An­lass, die Flä­che neu zu ge­stal­ten. Mehr Grün­flä­chen so­wie ei­ne stär­ke­re Glie­de­rung sol­len da­für sor­gen, dass der Ort ein­la­den­der wird.

Al­ters­be­ding­te Schä­den und un­dich­te Stel­len des Dorf­plat­zes beim Zen­trum Ei­chi füh­ren zu nas­sen Wän­den und Rost. Dies hat Be­schä­di­gun­gen der dar­un­ter­lie­gen­den Tief­ga­ra­ge so­wie der an­gren­zen­den Ge­bäu­de zur Fol­ge. «In der Kir­che ist so viel Was­ser rein­ge­lau­fen, dass man die Kin­der oh­ne Be­cken hät­te tau­fen kön­nen», scherz­te Hoch­bau­vor­stand Pe­ter Bal­si­ger an der In­fo­ver­an­stal­tung vom Don­ners­tag.

Rolf Bo­d­mer, der für die tech­ni­sche Sa­nie­rung zu­stän­dig ist, zeig­te Fo­tos von frü­he­ren Schä­den und er­klär­te die Si­tua­ti­on: «Es ent­steht ei­ne Rei­bung des ge­pflas­ter­ten Bo­dens auf der dar­un­ter­lie­gen­den Fo­lie. Des­we­gen läuft das Was­ser rein und al­les wird nass.» In der Ver­gan­gen­heit sei­en Flick­ar­bei­ten an Ge­mein­de­haus, Al­ters­heim und Kir­che vor­ge­nom­men wor­den, nun müs­se der ge­sam­te Platz mit ei­nem neu­en As­phalt­be­lag nach­hal­tig sa­niert wer­den.

Ein Ort für al­le

«Der Platz ist Dreh- und An­gel­punkt für ver­schie­de­ne Ein­rich­tun­gen, ein Ort, an den al­le kom­men», sag­te Land­schafts­ar­chi­tekt Da­ni­el Frit­schi. Des­we­gen wol­le man die Ge­stal­tung mit ei­nem par­ti­zi­pa­ti­ven Pro­jekt kom­bi­nie­ren. Ge­plant sei, im Rah­men ei­nes Wett­be­werbs Zi­ta­te und Sprü­che aus der Be­völ­ke­rung zu sam­meln und in die neu­en Was­ser­rin­nen ein­zu­gra­vie­ren.

Frit­schi be­ton­te, dass die Gross­zü­gig­keit des Plat­zes bei­be­hal­ten wer­den soll. «An­läs­se sol­len wei­ter­hin mög­lich sein.» Die ge­plan­ten Grün­flä­chen glie­dern den heu­te «we­nig ein­la­den­den» Ort, ein Son­nen­se­gel und Stüh­le la­den zum Ver­wei­len ein.

Die Flä­che des Dorf­plat­zes ge­hört ver­schie­de­nen In­sti­tu­tio­nen, die Fi­nan­zie­rung wird pro­por­tio­nal da­zu auf­ge­teilt. Die Ge­samt­kos­ten in­klu­si­ve Un­ter­halt be­lau­fen sich auf rund 2 Mil­lio­nen Fran­ken, wo­von die Po­li­ti­sche Ge­mein­de knapp 1,5 Mil­lio­nen Fran­ken, die re­for­mier­te Kir­che Nie­der­has­li-Niederglatt 266 000 Fran­ken und die Se­kun­dar­schul­ge­mein­de Ni­ni­ho 242000 Fran­ken be­zahlt. «Die Schu­le hat den Be­trag schon ge­neh­migt und im Bud­get 2019 ein­ge­tra­gen. Ge­mein­de und Kir­che stim­men an den je­wei­li­gen Ver­samm­lun­gen am 7. De­zem­ber dar­über ab», sag­te Bal­si­ger zum Schluss.

Visualisierung: PD

Der Dorf­platz soll in Zu­kunft durch gross­zü­gi­ge Ra­sen­flä­chen, mo­bi­le Stüh­le und ein Son­nen­se­gel zum Ver­wei­len ein­la­den.

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