«Ja zur SBI»

Zürcher Unterländer - - Forum - Pe­ter H. Kuhn, Re­gens­dorf

Die Bun­des­ber­ner Po­li­tik möch­te aus­län­di­schen Ge­rich­ten das un­glaub­li­che Recht zu­ge­ste­hen, Ent­schei­de zu fäl­len, die über un­se­rem Bun­des­recht und den Bun­des­ge­richts­ur­tei­len ste­hen. Ei­ne solch an­mas­sen­de, un­ter­wer­fe­ri­sche, in­ter­na­tio­na­lis­ti­sche Zwän­ge­rei ist nicht nur fa­tal, sie ist ka­ta­stro­phal. Die Geg­ner fürch­ten, dass man den da­ma­li­gen Bei­tritt zum eu­ro­päi­schen Men­schen­rechts­ab­kom­men mit sei­nen teil­wei­se ziem­lich exo­ti­schen Ur­tei­len kip­pen könn­te. Ein schlim­mes, gra­vie­ren­des Bei­spiel ist der UNO-Men­schen­rechts­pakt, den man in Bun­des­bern, im Eil­tem­po oh­ne Mit­spra­che des Volks, un­ter­zeich­nen will.

Wir brau­chen kei­ner­lei Schul­meis­te­rei­en be­züg­lich Men­schen­rech­te von selbst­herr­li­chen in­ter­na­tio­na­lis­ti­schen, aus­län­di­schen Ge­rich­ten. Die von un­se­rem Land ge­leb­ten und ga­ran­tier­ten Men­schen­rech­te sind ver­nünf­tig, ja vor­bild­lich, und die­nen un­se­rem Land ab­so­lut. Un­se­re Bun­des­ver­fas­sung steht ganz klar über aus­län­di­schen Ge­richts­sprü­chen, Ein­mi­schun­gen, Dik­ta­ten und Be­vor­mun­dun­gen. Un­se­re gu­te, in­ter­na­tio­nal an­er­kann­te, ja so­gar ko­pier­te Bun­des­ver­fas­sung ist vor­bild­lich und mass­ge­bend. Dar­um ein Ja.

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