«Bil­dungs­viel­falt för­dern»

Zürcher Unterländer - - Forum - Daniela Ea­ton, Rafz

Zu «Gy­mi­prü­fung für Pri­vat­schü­ler nicht un­fair» Aus­ga­be vom 28. No­vem­ber Der Ge­richts­ent­scheid stimmt mich über­aus nach­denk­lich. In der Bun­des­ver­fas­sung steht, dass al­le Menschen vor dem Ge­setz gleich sind. Zwei von drei Rich­tern des Ver­wal­tungs­ge­richts ha­ben sich für ei­nen ver­fas­sungs­wid­ri­gen Ent­scheid ein­ge­setzt. Da­bei ha­ben mei­nes Erach­tens auch Lehr­per­so­nen an öf­fent­li­chen Schu­len ei­nen ge­wis­sen Frei­raum in der Gestal­tung des Un­ter­richts, ins­be­son­de­re bei den Prü­fun­gen und Be­wer­tun­gen. Die Be­wer­tun­gen kön­nen zwi­schen Lehr­per­so­nen be­trächt­lich dif­fe­rie­ren.

An­stel­le von star­ren Re­geln, wel­che der Kan­ton vor­schreibt, wä­re es wün­schens­wert, Bil­dungs­frei­heit und -viel­falt auch in der öf­fent­li­chen Schu­le wie­der ver­mehrt zu för­dern! Pri­vat­schu­len als Part­ner und nicht als Geg­ner be­trach­ten. Gleich­be­rech­tig­te Mög­lich­kei­ten für al­le Schü­ler schaf­fen, bei de­nen die Be­ga­bun­gen und Fä­hig­kei­ten un­se­rer Kin­der ge­för­dert wer­den.

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