Geld­se­gen für Ge­mein­den nach Post­au­to-Skan­dal

Zürcher Unterländer - - Vorderseite - Mpl/all

Jah­re­lang hat die Post­au­to AG von Bund und Kan­to­nen zu hohe Sub­ven­tio­nen für ih­re Bus­se be­zo­gen. Nun wer­den die Gel­der zu­rück­be­zahlt. Der Kan­ton Zü­rich er­hält 14,7 Mil­lio­nen Fran­ken, da­von geht die Hälf­te an die Ge­mein­den.

Be­kannt wur­de der Skan­dal vor ei­nem Jahr – nun gibt es erst­mals Geld zu­rück. Die Ge­mein­den in der Re­gi­on er­hiel­ten in den letz­ten Wo­chen Rück­er­stat­tun­gen von der Schwei­ze­ri­schen Post. De­ren Toch­ter­un­ter­neh­men Post­au­to AG hat­te im sub­ven­tio­nier­ten Re­gio­nal­ver­kehr von 2007 bis 2018 Ge­win­ne rechts­wid­rig in an­de­re Be­rei­che um­ge­bucht. Der Kan­ton Zü­rich er­hält ins­ge­samt 14,7 Mil­lio­nen Fran­ken zu­rück. Die Hälf­te da­von bleibt beim Kan­ton, die an­de­re Hälf­te wird auf sämt­li­che Zürcher Ge­mein­den ver­teilt.

Im Un­ter­land er­hält Klo­ten den gröss­ten Be­trag. Rund 115 000 Fran­ken wer­den der Flug­ha­fen­stadt zu­rück­be­zahlt. Über den gan­zen Kan­ton be­trach­tet lie­gen nur Zü­rich mit rund 4 Mil­lio­nen und Win­ter­thur mit rund 523000 Fran­ken vor ihr.

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