Kli­ma­freund­lich bu­chen wird ein­fa­cher

Zürcher Unterländer - - Schweiz - Sth

Die Luft­han­sa und ihr Toch­ter­un­ter­neh­men Swiss ar­bei­ten seit 2007 mit der Non-Pro­fitOr­ga­ni­sa­ti­on My­cli­ma­te als

Partner für frei­wil­li­ge Klimas­pen­den zu­sam­men. Pas­sa­gie­re, die on­li­ne ei­ne Flug­rei­se ge­kauft ha­ben, wer­den nach Ab­schluss der Bu­chung ge­fragt, ob sie CO2E­mis­sio­nen, die sie ver­ur­sa­chen, kom­pen­sie­ren wol­len.

Falls der Kun­de dies möch­te, wird er auf ei­ne neue Sei­te wei­ter­ge­lei­tet. Ent­schei­det er sich für die Kli­ma­schutz­zah­lung, muss er ei­nen wei­te­ren Zah­lungs­vor­gang

aus­lö­sen. Die­ser Mehr­auf­wand ist nach Ein­schät­zung von My­cli­ma­te ein wich­ti­ger Grund,

dass die grosse Mehr­heit der Flug­gäs­te nach wie vor auf ei­ne Kom­pen­sa­ti­on ih­rer Flu­ge­mis­sio­nen ver­zich­tet.

«Ei­ne voll­stän­di­ge In­te­gra­ti­on in den Bu­chungs­pro­zess wür­de dies än­dern», zeigt sich My­cli­ma­te-Spre­cher Kai Land­wehr über­zeugt und spricht von ei­nem «rie­si­gen Schritt» hin zu mehr Kli­ma­schutz. Ob die­se Ein­schät­zung zu­trifft, wird sich dem­nächst zei­gen: Wie die Swiss be­stä­tigt, wer­den Kun­den der Luft­han­sa-Grup­pe, zu der auch die Swiss ge­hört, die

My­cli­ma­te-Kom­pen­sa­ti­on künf­tig wie an­de­re An­ge­bo­te zum Flug hin­zu­bu­chen und in ei­nem ein­zi­gen Schritt ab­rech­nen kön­nen.

Die Luft­han­sa-Grup­pe will die Neue­rung in den nächs­ten Mo­na­ten ein­füh­ren. Bei al­len an­de­ren Flug­ge­sell­schaf­ten müs­sen die Pas­sa­gie­re, die ih­re Emis­sio­nen kom­pen­sie­ren wol­len, wei­ter­hin den Um­weg über die Web­site von My­cli­ma­te neh­men.

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