Bül­achs Be­frei­ungs­schlag

Zürcher Unterländer - - Sport - Mak

Nach vier Nie­der­la­gen in Fol­ge ho­len die Bül­a­cher Eis­bä­ren im MSLStrich­du­ell ge­gen See­wen drei wich­ti­ge Punk­te und sind zu­rück auf ei­nem Play­off-Platz.

Nach dem 4:2-Aus­wärts­sieg in See­wen vor fast 800 Zu­schau­en­den ist der EHC Bülach punk­to Play­off-Ein­zug wie­der im Ge­schäft. Als «enorm wich­tig» wer­tet As­sis­tenz­trai­ner Au­re­lio Lemm den Er­folg. «Hät­ten wir ver­lo­ren, wä­re es zwar nicht un­mög­lich, aber doch schwie­rig ge­wor­den, noch über den Strich zu kom­men.» Mit ei­nem Punkt Vor­sprung auf See­wen so­wie das mit den In­ner­schwei­zern punkt­glei­che Dü­din­gen lie­gen die Bül­a­cher neu auf dem 8. und da­mit letz­ten Play­off-Platz. In den ver­blei­ben­den fünf Run­de bis En­de Ja­nu­ar ha­ben sie es nun in den ei­ge­nen Händen, die­se Po­si­ti­on zu halten, denn es ste­hen noch zwei Di­rekt­du­el­le ge­gen See­wen und ei­ne Par­tie ge­gen Dü­din­gen an. Und auch in den zwei Der­bys ge­gen die be­reits für die Play­offs qua­li­fi- zier­ten Düben­dor­fer pla­nen die Un­ter­län­der laut Lemm, Punk­te zu steh­len. «Mit dem Kampf­geist, den das Team ge­gen See­wen ge­zeigt hat, liegt das durch­aus drin», ist der As­sis­tenz­coach über­zeugt.

Star­ke «Spe­cial Teams»

Bülach, das in See­wen an­ders als in den ver­gan­ge­nen, er­folg­los ge­en­de­ten Be­geg­nun­gen wie­der auf vier Li­ni­en setz­te, spiel­te mit viel Herz – und Ver­stand, be­son­ders im Po­wer­play. Als im Schluss­drit­tel gleich zwei See­we­ner auf der Straf­bank sas­sen, brach­te Re­mo Ot­ti­ger die Gäs­te mit ei­nem Dop­pel­schlag vor­ent­schei­dend auf 4:1 in Front (46./48.). Be­reits in der 9. Mi­nu­te hat­te der Cen­ter der ers­ten Li­nie in Über­zahl zum 1:1 ge­trof­fen. Und auch das Box­play der Bül­a­cher war für ein­mal ta­del­los. See­wen konn­te aus kei­ner der acht ge­gen Bülach ge­pfif­fe­nen Zwei­mi­nu­ten­stra­fen et­was Zähl­ba­res her­aus­ho­len. «Es hat sich of­fen­sicht­lich ge­lohnt, dass wir in den letz­ten Ta­gen in­ten­siv mit den Spe­cial Teams ge­ar­bei­tet ha­ben», be­merkt Lemm zu­frie­den.

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