«Zu vie­le Weh­weh­chen»

Zürichsee-Zeitung (Horgen) - - Leserbriefe - Bea­tri­ce Lan­dert, Zol­li­ker­berg

Zu «Es gibt zu vie­le Not­fall­sta­tio­nen»»

Aus­ga­be vom 7. Ja­nu­ar

Was wur­de schon über die­ses Pro­blem dis­ku­tiert. Kein Vor­schlag hat ge­fruch­tet. Es sind zu vie­le, die ego­is­tisch nur an sich den­ken. Und wenn die Prä­mi­en stei­gen, sind das die Ers­ten, die sich dar­über auf­re­gen. Dass zu­erst der Haus­arzt kon­sul­tiert wer­den soll­te, müss­te zur Pflicht wer­den. Auch hat je­de Kran­ken­kas­se ei­ne Hot­li­ne. Wer die­se An­ge­bo­te um­geht, soll­te im Not­fall zur Kas­se ge­be­ten wer­den, wenn es ei­ne Ba­ga­tel­le ist. Sie müss­ten so­fort be­zah­len oder ei­ne An­zah­lung von 200 Fran­ken ma­chen müs­sen. Es ist doch ei­ne Un­ge­rech­tig­keit, wenn je­ne, die selbst­ver­ant­wort­lich den­ken, für Ego­is­ten die ewig stei­gen­den Kos­ten mit­tra­gen müs­sen. Die Spi­tä­ler, Kran­ken­kas­sen und Ärz­te müs­sen die Pa­ti­en­ten dar­auf auf­merk­sam ma­chen. Die Äm­ter und Ge­mein­den müss­ten auch die Aus­län­der spe­zi­ell dar­auf hin­wei­sen. Es ist aber auch ein Teu­fels­kreis der In­ter­es­sen: Es sind zu vie­le Not­fall­sta­tio­nen im An­ge­bot, ganz klar, dass die ren­tie­ren müs­sen und die An­ge­stell­ten be­schäf­tigt sein wol­len.

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