Die La­den­mie­ten sin­ken

Zürichsee-Zeitung (Meilen) - - Vorderseite -

Zü­rich, Win­ter­thur, Thun und Bern – schweiz­weit ge­ra­ten die Prei­se für La­den­flä­chen ins Rut­schen. Dies zei­gen Da­ten der Im­mo­bi­li­en­be­ra­tungs­fir­ma Wüest Part­ner. In den fünf gröss­ten Schwei­zer Städ­ten stei­gen ein­zig in Ba­sel die Miet­prei­se für Ver­kaufs­flä­chen an. In Bern ging der Qua­drat­me­ter­preis an in­ner­städ­ti­scher To­p­la­ge in drei Jah­ren um die Hälf­te zu­rück. In Win­ter­thur sind es 20 Pro­zent.

«Die Mie­ten für De­tail­han­dels­flä­chen sin­ken», sagt Fre­dy Ha­sen­mai­le, Lei­ter Re­al Esta­te Eco­no­mics bei der Cre­dit Su­is­se. Der Grund da­für sei der Struk­tur­wan­del. Die Kon­su­men­ten be­stel­len mehr im In­ter­net und kau­fen we­ni­ger im La­den ein. Das set­ze den De­tail­han­del un­ter Druck. So sind jüngst zahl­rei­che Fi­lia­len von gros­sen Klei­der­ket­ten wie et­wa OVS oder von Me­di­en­händ­lern wie Ex Li­bris ver­schwun­den.

Län­ger­fris­tig er­war­tet Ro­bert Wei­nert von Wüest Part­ner, dass pro­mi­nen­te Ein­kaufs­stras­sen wie das Zürcher Nie­der­dorf oder auch die Bahn­hof­stras­se bun­ter wer­den. «Es wird mehr Gas­tro­no­mie, Co­wor­king Spaces oder Pick-up-Po­ints für den On­line­han­del ge­ben», so Wei­nert. Auch Pop-up-Lä­den oder Klein­ge­wer­be wie Ate­liers und Yo­ga­stu­di­os dürf­ten ver­mehrt Platz in der In­nen­stadt fin­den. jb

Der­zeit ist die Schweiz die welt­wei­te Num­mer eins bei der Ver­wal­tung grenz­über­schrei­ten­der Ver­mö­gen. Da­nach fol­gen Hong­kong und Sin­ga­pur. Doch schon bald über­run­den sie die Schweiz, sagt die Be­ra­tungs­fir­ma Bos­ton Con­sul­ting vor­her. Zu­sam­men ge­nom­men könn­ten Hong­kong und Sin­ga­pur im kom­men­den Jahr grenz­über­schrei­ten­de Ver­mö­gen von ins­ge­samt 2541 Mil­li­ar­den Dol­lar auf sich ver­ei­ni­gen, wäh­rend der Schwei­zer Ban­ken­platz 2464 Mil­li­ar­den Dol­lar ver­wal­ten dürf­te.

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