Por­sche 911 Speeds­ter Con­cept: Ei­ne Stu­die zum Ver­lie­ben

Ob die Ge­burts­tags­stu­die in Se­rie ge­fer­tigt wird. Käu­fer für die­ses aus­ser­ge­wöhn­li­che Mo­dell gä­be es be­stimmt ge­nü­gend. Die Zuf­fen­hau­se­ner fei­ern 70 Jah­re Sport­wa­gen­bau und hul­di­gen mit dem 911 Speeds­ter Con­cept meh­re­ren Iko­nen. Ei­ne Klein­se­rie ist nicht

Zürichsee-Zeitung (Meilen) - - Auto -

Zu den cha­rak­te­ris­ti­schen De­tails des 911 Speeds­ter Con­cept ge­hö­ren die stär­ker ge­neig­te Front­schei­be und fla­che­re Sei­ten­schei­ben. Mit dem ge­drun­ge­nen Pro­fil soll die Stu­die an his­to­ri­sche Vor­bil­der wie den Por­sche 356 Speeds­ter er­in­nern. Hin­ter den bei­den Vor­der­sit­zen ver­klei­det ei­ne Heck­ab­de­ckung aus Car- bon den Über­roll­schutz. Die Ab­de­ckung wird von ei­ner Dop­pel­hut­ze do­mi­niert – das ist schliess­lich seit dem 911 Speeds­ter von 1988 Tra­di­ti­on die­ser Bau­art.

An­stel­le ei­nes Ver­decks fährt der Speeds­ter mit ei­nem leich­ten Ton­neau-Co­ver vor, das den In­nen­raum des par­ken­den Fahr­zeugs vor Re­gen schützt. Na­vi­ga­ti­ons- und Ra­dio­sys­tem ent­fal­len bei dem pu­ris­ti­schen Sport­wa­gen eben­so wie die Kli­ma­an­la­ge. Die Voll­scha­len­sit­ze be­ste­hen aus Car­bon, der Le­der­be­zug ist klas­sisch co­gnac­far­ben. Kot­flü­gel, Front­hau­be und Heck­ab­de­ckung be­ste­hen hier aber aus leich­tem Car­bon.

Die La­ckie­rung in den klas­si­schen Farb­tö­nen GT-Sil­ber und Weiss zi­tiert die frü­hen Renn­wa­gen von Por­sche, wäh­rend der mit­tig in der Front­hau­be plat­zier­te Tank­ver­schluss dem Stil der 50er-Jah­re ent­spricht. Die Ab­de­ckun­gen der Haupt­schein­wer­fer deu­ten mit kla­ren und mat­tier­ten Flä­chen ein Kreuz an und er­in­nern so an die frü­hen Mo­tor­sport­jah­re, als die Schein­wer­fer zum Schutz ge­gen St­ein­schlag und split­tern­des Glas ab­ge­klebt wur­den.

Kommt der Speeds­ter tat­säch­lich auf den Markt, was in den nächs­ten Mo­na­ten ent­schie­den wird, dann wohl als li­mi­tier­te Ver­si­on, was sei­ne Be­gehr­lich­keit für Samm­ler stei­gern wird. Speeds­ter-Va­ri­an­ten ge­hö­ren seit 1952 zur Mar­ken­his­to­rie. Als Ur­va­ter gilt der nur 16-mal ge­bau­te 356 1500 Ame­ri­ca Roads­ter mit Alu­ka­ros­se­rie. Der bis­her letz­te Speeds­ter war der auf 356 Ex­em­pla­re li­mi­tier­te 911 Speeds­ter der Bau­rei­he 997 aus dem Jahr 2010. Bis da­hin ent­stan­den acht Se­ri­en­und Son­der­mo­del­le mit dem Bei­na­men Speeds­ter. lab/pd

Fo­to: PD

Noch ist nicht klar,

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