PIL­ZE KO­CHEN

Zürichsee-Zeitung (Meilen) - - Kulinarik -

So­bald es et­was feuch­ter wird, wach­sen sie wie­der, jetzt bald Win­ter­pil­ze – Ju­das­oh­ren, Aus­tern­seit­ling oder Samt­fuss­rüb­lin­ge. Sie sind rar, und das bringt end­lich wie­der et­was Schwung in die Herbst­kü­che. Wie bei al­len Pil­zen gilt es, sie erst in die Kon­trol­le zu brin­gen – un­be­dingt mit Sti­el. Was nach­her ge­schieht, hängt laut Iva­nassèn Be­rov von der Fan­ta­sie ab – und ei­ner Pri­se Mut, «das Wich­tigs­te ist ei­gent­lich, dass man sich über­haupt traut, Pil­ze zu ko­chen.

Dann ist fast al­les mög­lich.» Grund­sätz­lich gilt: Pil­ze soll­ten frisch sein und gut ge­wa­schen, man soll­te sie aber kei­nes­falls im Was­ser lie­gen las­sen. Auch ge­trock­ne­te Pil­ze wa­schen! Sie sind meist aro­ma­ti­scher als fri­sche. Pil­ze kön­nen oh­ne Flüs­sig­keit an­ge­bra­ten

– am bes­ten bei ho­her Tem­pe­ra­tur we­gen der Rösta­ro­men – und im ei­ge­nen Saft ge­düns­tet wer­den. Auch gut: Ei­nen Rie­sen­schirm­ling als Flei­scher­satz bra­ten wie ein Plätz­li.

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.