AB­STIM­MUNG 10. FE­BRU­AR

Zürichsee-Zeitung (Meilen) - - Zürich -

Was­ser­ge­setz

stän­di­gen Ge­mein­den die Mög­lich­keit, Drit­te – al­so auch pri­va­te Or­ga­ni­sa­tio­nen – an ih­rer Was­ser­ver­sor­gung zu be­tei­li­gen.

Dies sorg­te für hef­ti­ge Kri­tik der links-grü­nen Par­tei­en: Es dro­he ei­ne Pri­va­ti­sie­rung des Trink­was­sers, ren­dite­hung­ri­ge In­ves­to­ren wür­den das Grund­recht auf güns­ti­ges und all­ge­mein ver­füg­ba­res Trink­was­ser ge­fähr­den.

Min­der­heits­be­tei­li­gun­gen wei­ter­hin mög­lich

Das Ge­setz sieht vor, Be­tei­li­gun­gen Drit­ter auf ma­xi­mal 49 Pro­zent zu be­schrän­ken, die Stimm­rech­te so­gar auf nur 33 Pro­zent. «Mit die­ser Re­ge­lung wird si­cher­ge­stellt, dass die Ge­mein­den, und da­mit letzt­lich die Stimm­be­rech­tig­ten, im­mer das letz­te Wort ha­ben», sag­te Hans-Ja­kob Boesch, Prä­si­dent der FDP Kan­ton Zü­rich, ges­tern vor den Me­di­en. Sol­che Min­der­heits­be­tei­li­gun­gen

Fo­to: Keystone

Das neue Was­ser­ge­setz

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