Bes­ter Som­mer seit drei Jah­ren

Ma­ri­na Gi­lar­do­ni ist be­reit, noch­mals an­zu­grei­fen. Die ein­zi­ge Schwei­zer Ske­le­ton­fah­re­rin auf höchs­tem Ni­veau fühlt sich so fit wie lan­ge nicht mehr und macht des­halb wei­ter.

Zürichsee-Zeitung (Meilen) - - Sport -

Wenn am Wo­che­n­en­de im let­ti­schen Si­gul­da zum Welt­cup ge­star­tet wird, sticht Ma­ri­na Gi­lar­do­ni so zu­ver­sicht­lich wie lan­ge nicht mehr in den Eis­ka­nal. Nach zwei Jah­ren mit gros­sen ge­sund­heit­li­chen Pro­ble­men (Rü­cken, Mus­kel­fa­ser­ris­se) blickt sie auf den «bes­ten Som­mer seit drei Jah­ren» zu­rück. In der Sai­son 2015/16 war sie mit EM-Bron­ze, vier Po­dest­plät­zen im Welt­cup und ei­nem 4. WM-Rang in die Welt­spit­ze vor­ge­stos­sen. Dann aber konn­te sie, die ei­ne der bes­ten Star­te­rin­nen war, die­ses Po­ten­zi­al nicht mehr aus­schöp­fen.

Im rei­fen Al­ter von 31 Jah­ren nimmt sie aber noch ein­mal ei­nen An­lauf. An Rück­tritt hat die im Kan­ton Schwyz wohn­haf­te St. Gal­le­rin zwar kurz ge­dacht, aber «der Sport macht mir im­mer noch un­heim­lich Spass». Die ehe­ma­li­ge Bob-An­schie­be­rin hat im Fit­ness­trai­ning ei­ni­ges um­ge­stellt, fährt ei­nen neu­en Schlit­ten und hat mit dem Let­ten Ivo Pa­kalns, ehe­ma­li­ger Coach der star­ken Let­ten und Ka­na­di­er, ei­nen neu­en Trai­ner. In den letz­ten zwei Sai­sons gab es für Gi­lar­do­ni ins­ge­samt nur noch drei Top-10Plät­ze. Nun spricht ei­ni­ges da­für, dass sie sich wie­der re­gel­mäs­si­ger nach vor­ne wird ori­en­tie­ren kön­nen.

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