Sport­an­la­ge Er­len über­nimmt See­bad

Nie­der­has­li Für die Gäs­te des «Näp­pi» soll sich durch die Über­nah­me we­nig än­dern.

Zürcher Unterländer - - Vorderseit­e - Sha­ron Saa­me­li

Nie­der­has­li Für die eins­ti­ge Ba­de­meis­te­rin des See­bads am Mett­men­has­li­see gibt es ei­ne un­er­war­te­te Nach­fol­ge. Der Nie­der­has­ler Ge­mein­de­rat gibt be­kannt, dass die Sport­an­la­ge Er­len AG den Be­trieb von Ba­di und Gas­tro­no­mie über­nimmt. Der Gross­teil der mög­li­chen Ein­nah­men bleibt aber nach wie vor in der Nie­der­has­ler Ge­mein­de­kas­se – der Sport­an­la­ge wird ein pau­scha­ler Ver­wal­tungs­auf­wand von 15 Pro­zent des Um­sat­zes zu­ste­hen. Für die Gäs­te des in der Re­gi­on be­lieb­ten «Näp­pi» wird sich durch die Über­nah­me aber we­nig än­dern; mit­un­ter wer­den die Ein­tritts­prei­se beim Al­ten blei­ben.

Wenn die Nie­der­has­ler Ba­di am Has­li­see am 1. Mai die Sai­son 2020 er­öff­net, wird sie nicht nur in ei­nem neu­en Look da­her­kom­men, son­dern auch mit neu­er Or­ga­ni­sa­ti­on. Wie der Ge­mein­de­rat Nie­der­has­li mit­teilt, über­nimmt die Sport­an­la­ge Er­len AG den Be­trieb der See­ba­di.

Die lang­jäh­ri­ge Ba­de­meis­te­rin Bri­git­te Wyss ha­be ih­re An­stel­lung per Sai­son­en­de 2019 ge­kün­digt, schil­dert Ge­mein­de­schrei­ber Patric Ku­bli. «Auf die Stel­len­aus­schrei­bung ha­ben wir nur we­nig Rück­mel­dun­gen er­hal­ten, so sind wir bei der Er­len ge­lan­det.» Ge­mein­de­rat Tho­mas Pe­ter, der auch im Ver­wal­tungs­rat der Er­len AG ak­tiv ist, ha­be bei den Ver­hand­lun­gen den Le­ad über­nom­men. Ei­ne Zu­sam­men­ar­beit mit der Sport­an­la­ge ha­be sich als idea­le Lö­sung her­aus­ge­stellt:

Bei­de Ba­de­be­trie­be – Näp­pi und Er­len – müs­sen sai­so­nal tä­ti­ge Ba­de­meis­ter en­ga­gie­ren und für ei­ne fach­ge­rech­te Aus- und Wei­ter­bil­dung sor­gen. Eben­falls be­treibt die Sport­an­la­ge Er­len AG ei­ne pro­fes­sio­nel­le Gas­tro­no­mie, von wel­cher die See­ba­di pro­fi­tie­ren kann. «Nicht zu­letzt hat die Er­len be­reits Er­fah­rung als Be­trei­be­rin der Ba­di Sand­hö­li in Nie­der­we­nin­gen», so Ku­bli.

Ein­tritts­prei­se blei­ben gleich

Für die Gäs­te der See­ba­di sol­le sich ab­ge­se­hen von der be­reits ab­ge­seg­ne­ten Auf­wer­tung nichts än­dern. «Der Mett­men­has­li­see be­fin­det sich in ei­nem Na­tur­schutz­ge­biet, die See­ba­di soll da­her wei­ter­hin le­dig­lich ei­nen Im­biss an­bie­ten», sagt Ku­bli. «Sie ist und bleibt ei­ne See­ba­di im ein­fa­chen Stan­dard.» Die Kü­chen­ge­rä­te

bei­spiels­wei­se ha­be man der eins­ti­gen Ba­de­meis­te­rin ab­ge­kauft. Auch die Ein­tritts­prei­se der Ba­di am Has­li­see blei­ben un­ver­än­dert. Selbst ge­kop­pel­te Abon­ne­men­te zwi­schen der Sport­an­la­ge und dem Näp­pi sind – auf­grund der kla­ren Kos­ten­tren­nung, wel­che die Ver­trags­part­ner an­stre­ben – nicht ge­plant. Der Ge­mein­de­rat hat die Ver­ein­ba­rung mit dem zu­ge­hö­ri­gen Ge­schäfts- und Fi­nanz­plan der­weil ge­neh­migt. Der Sport­an­la­ge Er­len AG soll ein pau­scha­ler Ver­wal­tungs­auf­wand von 15 Pro­zent des Um­sat­zes zu­ste­hen. Ein all­fäl­li­ger Ge­winn wür­de der Ge­mein­de gut­ge­schrie­ben.

Bei der Ver­ein­ba­rung zwi­schen der Ge­mein­de Nie­der­has­li und der Sport­an­la­ge Er­len AG han­delt es sich ge­wis­ser­mas­sen um ein Pro­be­jahr – will heis­sen, die Um­sät­ze und Ab­läu­fe wer­den vom Ge­mein­de­rat im ers­ten Jahr kri­tisch be­gut­ach­tet und bei Be­darf spä­tes­tens nach der ers­ten Sai­son op­ti­miert. Für den Un­ter­halt der Grün­an­la­gen in und um die See­ba­di sorgt wie bis an­hin der ge­mein­de­ei­ge­ne Be­trieb Wer­ke.

Fo­to: Ar­chiv

Die See­ba­di «Näp­pi» er­öff­net die Sai­son re­gu­lär am 1. Mai.

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