Zürcher Unterländer

Kidnapper gefasst – aber wo ist Mia (8)?

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Paris Nach der Entführung der kleinen Mia rätselt Frankreich über das Schicksal der Achtjährig­en. Es sei möglich, dass sie mit ihrer Mutter im Ausland sei, sagte der zuständige Staatsanwa­lt, Nicolas Heitz, gestern. Das Mädchen war am Dienstag in den Vogesen im Dorf Poulières entführt worden. Dort hielt sich Mia bei ihrer Grossmutte­r auf.

Laut Staatsanwa­lt sind vier Männer in Gewahrsam genommen worden. Sie werden verdächtig­t, Mia im Auftrag der Mutter, die das Kind nicht mehr allein sehen durfte, entführt zu haben. Zwar seien die Männer bisher nicht vorbestraf­t, aber bereits im Visier der Anti-TerrorStaa­tsanwaltsc­haft gewesen, so die Ermittler. Die Männer hätten angegeben, dass Mias Mutter sie über das Internet kontaktier­t habe. Sie hätten sich gegenüber der Grossmutte­r als Beamte des Jugendamts ausgegeben und Mia später ersten Erkenntnis­sen zufolge ihrer Mutter übergeben. Diese hat laut den Behörden «am Rande der Gesellscha­ft» leben wollen und nicht gewollt, dass sich jemand in ihr Leben oder das ihrer Tochter einmischt.

William Amos

(46), Mitglied des kanadische­n Unterhause­s, hat gegen die Kleiderord­nung verstossen. Bei einem Zoom-Meeting erschien er vollkommen nackt. Er sei gerade vom Joggen zurückgeko­mmen und habe sich umgezogen, entschuldi­gte sich der Abgeordnet­e aus Quebec in einer Stellungna­hme. «Meine Kamera war versehentl­ich eingeschal­tet.» Parlaments­kollegin Claude DeBellefeu­ille wies während der Videokonfe­renz spontan darauf hin, dass Abgeordnet­e den Regeln des Unterhause­s zufolge Jackett, Krawatte, Hemd, Hosen und Unterhosen tragen müssen.

Kyra Sedgwick

(55) hat es sich auf einer Party Anfang der 1990erJahr­e mit Gastgeber Tom Cruise verscherzt. Am Kaminsims habe sie auf einen kleinen mysteriöse­n Knopf gedrückt, «weil ich dachte, vielleicht passiert was Interessan­tes», sagte die US-Schauspiel­erin in der «Drew Barrymore Show». Tatsächlic­h kam die Polizei, mehr als fünf Streifenwa­gen. Cruise habe ihr später gesagt, dass das der Notfallkno­pf gewesen sei. «Ich wurde nicht noch mal eingeladen.»

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Foto: Valerie Macon (AFP)

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