Zürcher Unterländer

Bern gegen Zug in Rücklage, Servette steht im Halbfinal

Die Genfer gewinnen gegen Freiburg erneut hoch. Der SCB verliert beim EVZ 2:5 und liegt 2:3 zurück.

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Qualifikat­ionssieger Zug braucht noch einen Sieg. Es nützte am Ende nichts, dass die Berner zu Beginn ein weiteres Kapitel in ihrer Playoff-Story «Wie kralle ich mich fest?» schrieben. Denn es war zwar der EVZ, der klar besser startete, nach 95 Sekunden durch Stadlers Weitschuss in Führung ging. Und das brachte die Berner aus dem Tritt, sie kassierten ein aus ihrer Sicht «schlechtes» Gegentor: Hofmann nützte den von Burren gewährten Raum und bediente Simion, der sein fünftes PlayoffTor zum 2:0 erzielte. Bern kam nicht ins Spiel, Bern wankte, aber Bern fiel nicht: Mosers Powerplay-Treffer noch vor der ersten Sirene brachte den SCB zurück in die Partie.

Und wie: Im ausgeglich­enen Mitteldrit­tel schien der Glaube des SCB wieder da. Dennoch ging auch das Mitteldrit­tel mit 2:1 an den EVZ, der beim 3:1 Klingbergs erneut mehrere grobe Fehler der Berner perfekt ausnutzte. Bader brachte die Berner nach schlauem Bandenpass von Jubilar Beat Gerber (1000. Spiel im SCBDress) eine Minute vor der zweiten Pause wieder auf ein Tor heran, doch Martschini traf nur 16 Sekunden später per Weitschuss zum 4:2. Das war bereits die Entscheidu­ng.

Servette souverän

Der vierte Sieg in Serie, der dritte klare, bringt Servette gegen Fribourg in den Halbfinal: Dank des 5:0-Sieges gewinnen die Genfer die Serie 4:1. Gottéron brachten schon in Spiel 4 (0:4) keine Tore zustande. In Spiel 5 kamen sie erstmals kaum richtig ins Spiel. Je länger die Partie dauerte, desto mehr blieben nur zwei Fragen offen: Würde Gottéron erneut einbrechen? Und würde Servettes Ersatzgoal­ie Manzato, der zu Beginn von Spiel 4 nach sieben Minuten für den verletzten Descloux einspringe­n musste, erneut ohne Gegentor bleiben? Beide Fragen konnten mit Ja beantworte­t werden. Manzato hielt am Ende alle 29 Schüsse.

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