25 statt 40 Mil­lio­nen Fran­ken

Ei­ne Frau wur­de am Frei­tag­mor­gen am Bahn­hof schwer ver­letzt. Sie wur­de von ei­nem durch­fah­ren­den Zug ge­streift.

Zürichsee-Zeitung (Horgen) - - Vorderseit­e -

Ue­ti­kon Die See­grund­sa­nie­rung auf dem Fa­b­rik­ge­län­de, bei wel­cher Zehn­tau­sen­de Qua­drat­me­ter von Schad­stof­fen wie Uran be­freit wer­den, wird deut­lich güns­ti­ger als ge­schätzt. Ur­sprüng­lich ist der Kan­ton von Kos­ten von 40 Mil­lio­nen Fran­ken aus­ge­gan­gen. Nun fal­len die­se je­doch gleich um 15 Mil­lio­nen Fran­ken tie­fer aus. Ins­be­son­de­re der CPH-Grup­pe, die als Ver­ur­sa­che­rin der Kon­ta­mi­na­ti­on 80 Pro­zent der Kos­ten trägt, kommt dies zu­gu­te. Auf den Zeit­plan ha­ben die nied­ri­gen Kos­ten je­doch kei­nen Ein­fluss: Die Sa­nie­rung soll zwi­schen Som­mer 2021 und Som­mer 2023 durch­ge­führt wer­den.

Die Mel­dung, die die Kan­tons­po­li­zei am Frei­tag­mor­gen um 10.20 Uhr er­reich­te, war nicht be­son­ders gra­vie­rend. Ei­ne ver­letz­te Per­son be­fin­de sich auf dem Per­ron am Bahn­hof Thalwil, hiess es da. Beim Ein­tref­fen der Ein­satz­kräf­te zeig­te sich aber ein deut­lich schlim­me­res Bild. Die 58-jäh­ri­ge Frau war le­bens­ge­fähr­lich ver­letzt wor­den und muss­te mit dem Ret­tungs­he­li­ko­pter ins Spi­tal ge­flo­gen wer­den.

Was war ge­sche­hen? Nach An­ga­ben der Kan­tons­po­li­zei Zürich wur­de die Frau von ei­nem Zug bei der Durch­fahrt ge­streift. «Der Zug hat nicht an­ge­hal­ten», sagt Ka­po-Spre­che­rin Car­men Sur­ber auf An­fra­ge, ge­plant war der Halt aber auch nicht. Ge­naue­re An­ga­ben kön­nen noch nicht ge­macht wer­den. Ein Fremd­ver­schul­den und ei­ne Dritt­ein­wir­kung schliesst die Kan­tons­po­li­zei Zürich aber aus. Wie die Ka­po auf An­fra­ge sagt, ge­he man von ei­nem Un­fall aus. Der ge­naue Un­fall­her­gang wird nun ab­ge­klärt, die Po­li­zei sucht Zeu­gen.

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