In­ter­na­tio­na­le Hil­fe für Bei­rut an­ge­lau­fen

Zürichsee-Zeitung (Meilen) - - Vorderseit­e - Von Mo­ritz Baum­stie­ger, Paul-An­ton Krü­ger und Dun­ja Ra­ma­dan

Zahl­rei­che Staa­ten ha­ben dem Li­ba­non nach der Ex­plo­si­ons­ka­ta­stro­phe im Ha­fen von Bei­rut Hil­fe zu­ge­si­chert. Frank­reichs Prä­si­dent Em­ma­nu­el Ma­cron will heu­te nach Bei­rut rei­sen, um ei­ne «Bot­schaft der Brü­der­lich­keit und So­li­da­ri­tät» zu über­brin­gen. Die EU-Kom­mis­si­on ak­ti­vier­te das EU-Ka­ta­stro­phen­schutz­ver­fah­ren. Feu­er­wehr­leu­te aus den Nie­der­lan­den, Tsche­chi­en

und Grie­chen­land sol­len vor Ort hel­fen. Auch die Schweiz hat Un­ter­stüt­zung zu­ge­si­chert. Die Zahl der Op­fer stieg der­weil wei­ter. Die li­ba­ne­si­schen Be­hör­den spra­chen von min­des­tens 100 To­ten, über 4000 Ver­letz­ten und Hun­der­ten Ver­miss­ten. «Wir er­le­ben ei­ne ech­te Ka­ta­stro­phe», sag­te Pre­mier Has­san Diab.

Als ei­ne mög­li­che Ur­sa­che der Ex­plo­sio­nen gilt die La­ge­rung von rund 2750 Ton­nen Am­mo­ni­um­ni­trat in ei­ner un­ge­si­cher­ten La­ger­hal­le im Ha­fen, wo­mit laut dem Spreng­stoff­ex­per­ten Markus Tro­ger in­ter­na­tio­na­le Richt­li­ni­en zum Um­gang mit dem ex­plo­si­ven Stoff grob miss­ach­tet wur­den. Der li­ba­ne­si­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Diab kün­dig­te an, die Ver­ant­wort­li­chen für die­se Tra­gö­die wür­den zur Re­chen­schaft ge­zo­gen.

Viel deu­tet dar­auf hin, dass un­vor­stell­ba­re Nach­läs­sig­keit zu der Ka­ta­stro­phe ge­führt hat. In Bei­rut sind des­halb Ver­zweif­lung und Wut auf die Mäch­ti­gen all­ge­gen­wär­tig. Vie­le Li­ba­ne­sen füh­len sich an die Zei­ten des Bür­ger­kriegs­er­in­nert – und be­fürch­ten Schlim­mes.

Die schwar­zen Git­ter­ar­me von Krä­nen ver­su­chen Ord­nung zu brin­gen in das Ge­wirr von Stahl­trä­gern, das ein­mal der Ha­fen von Bei­rut war. Noch im­mer wer­fen He­li­ko­pter Was­ser ab auf kokeln­de Rui­nen. Der ge­wal­ti­ge rot­brau­ne Rauch­pilz hat sich ver­zo­gen, nicht aber der Schock, der die Haupt­stadt lähmt, den gan­zen Li­ba­non. Es klafft ei­ne Wun­de im Her­zen des Lan­des. Die Bil­der ge­mah­nen an je­ne nach den An­schlä­gen des 11. Sep­tem­ber in New York. Be­ton­ge­rip­pe, Hoch­häu­ser, de­ren Glas­fas­sa­den auf die Stras­se hin­un­ter­ge­reg­net sind. Die Men­schen in Bei­rut kön­nen es noch nicht fas­sen, wis­sen nicht, wie es wei­ter­ge­hen soll in ei­ner Stadt, in der es im­mer ir­gend­wie wei­ter­ge­gan­gen ist.

Kör­per vol­ler Glas­scher­ben

Jo­el­le Bas­soul (44), Re­gio­nal­ma­na­ge­rin bei der Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on Am­nes­ty In­ter­na­tio­nal, ist für die Nacht mit ih­rer Fa­mi­lie in die Ber­ge ge­flo­hen. Wo die Men­schen sonst im Som­mer Ab­küh­lung su­chen, fin­det sie Ab­stand, um zu rea­li­sie­ren, was ge­sche­hen ist, was das nun für sie und ih­re Stadt heisst. «Von hier aus se­hen wir Bei­rut, aber aus si­che­rer Ent­fer­nung», sagt sie am Te­le­fon. «Mei­ne bei­den Kin­der ha­ben den Krieg nicht er­lebt», sagt sie, die mit­ten im Bür­ger­krieg auf­ge­wach­sen ist. «Sie fra­gen mich, wie ihr Zim­mer jetzt aus­sieht, ob ih­re Spiel­sa­chen noch da sind. Ich will nicht, dass sie ihr Zu­hau­se so se­hen.»

Ih­re Woh­nung liegt im wohl­ha­ben­den christ­lich ge­präg­ten Stadt­teil Achra­fieh, 1,5 Ki­lo­me­ter weg vom Ha­fen. Als sie sich durch das Cha­os auf den Stras­sen nach Hau­se durch­ge­kämpft hat­te, ha­be sie das Trep­pen­haus vol­ler Blut vor­ge­fun­den, er­zählt sie. Die Nach­bar­s­toch­ter sass am Fens­ter, als es zur De­to­na­ti­on kam. «Ihr Kör­per war vol­ler Glas­scher­ben.» Die Druck­wel­le hat­te Schei­ben noch in 15 Ki­lo­me­ter Ent­fer­nung in Split­ter ge­fetzt. So et­was ha­be sie wäh­rend des ge­sam­ten Bür­ger­kriegs nicht er­lebt, sagt Bas­soul. «Mei­ne Woh­nung ist ver­wüs­tet.» Sie ver­su­che, ih­ren Kin­dern al­les zu er­klä­ren, «aber ich ver­ste­he es ja selbst nicht.»

Am Tag nach der Ka­ta­stro­phe kris­tal­li­siert sich zu­min­dest in gro­ben Zü­gen her­aus, was sich am Di­ens­tag­nach­mit­tag zu­ge­tra­gen hat. Prä­si­dent Mi­chel Aoun und Pre­mier­mi­nis­ter Has­san Diab sag­ten, die ver­hee­ren­de De­to­na­ti­on sei von 2750 Ton­nen Am­mo­ni­um­ni­trat aus­ge­gan­gen, ei­nem Stoff, der als Dün­ger dient, aber we­gen sei­ner ex­plo­si­ven Ei­gen­schaf­ten im­mer wie­der zu schwe­ren Un­fäl­len ge­führt hat und von Ter­ro­ris­ten zum Bau im­pro­vi­sier­ter Spreng­sät­ze ver­wen­det wird. Im La­ger­haus Num­mer neun sei ein Feu­er aus­ge­bro­chen, heisst es, das ha­be dann auf das La­ger­haus Num

«Ich weiss nicht, wie es wei­ter­ge­hen soll. Ich ken­ne kei­ne Fa­mi­lie in Bei­rut, die ver­schont ge­blie­ben ist.» Jo­el­le Bas­soul Ein­woh­ne­rin von Bei­rut

mer zwölf über­ge­grif­fen, wo mit­ten im Stadt­zen­trum seit Jah­ren ei­ne gi­gan­ti­sche Bom­be schlum­mer­te. Die Spreng­kraft die­ser Men­ge kommt et­wa der von 1400 Ton­nen des Spreng­stoffs TNT gleich.

«Es war Fahr­läs­sig­keit», zi­tiert die Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters ei­ne Re­gie­rungs­quel­le. Die Si­cher­heits­pro­ble­me sei­en be­kannt ge­we­sen, hät­ten Rich­ter und Aus­schüs­se be­schäf­tigt. Aber nichts sei ge­tan wor­den, um das ex­plo­si­ve Ma­te­ri­al zu ent­sor­gen oder zu si­chern. «Fak­ten über die­ses ge­fähr­li­che La­ger­haus, das es seit 2014 gibt», ver­sprach Pre­mier Diab den Li­ba­ne­sen und dass die Ver­ant­wort­li­chen ei­nen ho­hen Preis zahlen wür­den. Es sei «völ­lig in­ak­zep­ta­bel», dass Am­mo­ni­um­ni­trat in ei­nem Con­tai­ner­la­ger auf­be­wahrt wur­de.

Töd­li­che Fracht aus Ge­or­gi­en

Ab­bas Ibra­him, der Chef des für in­ne­re Si­cher­heit zu­stän­di­gen Ge­heim­diens­tes, hat­te schon Di­ens­tag­abend von «kon­fis­zier­tem Ma­te­ri­al» ge­spro­chen. Wie li­ba­ne­si­sche Me­di­en be­rich­ten, soll das Am­mo­ni­um­ni­trat von dem Schiff Rho­sus stam­men. Es fuhr im Sep­tem­ber 2013 un­ter mol­daui­scher Flag­ge von der ge­or­gi­schen Schwarz­meer­stadt Ba­tu­mi Rich­tung Mo­çam­bi­que, hat­te dann aber nicht ge­nug Treib­stoff und Pro­vi­ant und muss­te nach ei­ner In­spek­ti­on in Bei­rut blei­ben. Ein Teil der Be­sat­zung konn­te ge­hen, drei Ukrai­ner und ein Rus­se muss­ten zu­nächst blei­ben. Nach An­ga­ben der Be­sat­zung hat­te der Ei­gen­tü­mer das Schiff auf­ge­ge­ben. Die Fracht soll­te ver­nich­tet wer­den – was nie ge­schah.

Nun sol­len nach An­ga­ben aus Si­cher­heits­krei­sen Schweiss­ar­bei­ten an ei­nem Loch an ei­ner be­nach­bar­ten La­ger­hal­le das

De­sas­ter aus­ge­löst ha­ben. Ob das zu­trifft oder nicht, ist nicht si­cher. Je­den­falls gibt es bis­lang kei­ne be­last­ba­ren In­di­zi­en für Spe­ku­la­tio­nen, wie sie in der Nacht zum Mitt­woch US­Prä­si­dent Do­nald Trump be­feu­ert hat. Er ha­be «ei­ni­ge un­se­rer gross­ar­ti­gen Ge­ne­rä­le ge­trof­fen», sag­te er, und die hät­ten das Ge­fühl, dass es «ein An­griff war. Es war ei­ne Art Bom­be.»

Das dach­ten zu­nächst auch vie­le Be­woh­ner von Bei­rut. Ein Luft­an­griff? Ein neu­er Krieg? Es hat­te in den Ta­gen zu­vor Schar­müt­zel ge­ge­ben an der Gren­ze zu Is­ra­el. Die Ar­mee ha­be auf Ein­dring­lin­ge der vom Iran un­ter­stütz­ten schii­ti­schen Hiz­bol­lah­Mi­liz ge­feu­ert, hiess es in Tel Aviv. Die Hiz­bol­lah ist ein Staat im Staat, die stärks­te mi­li­tä­ri­sche Macht, und kon­trol­liert de fac­to auch den Ha­fen und den Flug­ha­fen von Bei­rut. Auch ist für En­de der Wo­che ein Ur­teil des UNO­Tri­bu­nals zur Er­mor­dung von Ex­Pre­mier Ra­fiq al­Har­i­ri im Jahr 2005 an­ge­kün­digt, das vier Hiz­bol­lah­Kämp­fer in Ab­we­sen­heit den Pro­zess macht.

Auch oh­ne po­li­ti­schen Hin­ter­grund, oh­ne ei­nen neu­en Krieg, se­hen vie­le Li­ba­ne­sen ihr Land am En­de. «Die­se Ex­plo­si­on be­sie­gelt den Kol­laps des Li­ba­non», sag­te Has­san Zai­ter (32),

ein Ma­na­ger ei­nes schwer be­schä­dig­ten Ho­tels im Zen­trum, der Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters. Seit ver­gan­ge­nem Herbst ha­ben De­mons­trie­ren­de im­mer wie­der ge­for­dert, die po­li­ti­sche Klas­se des Lan­des zu ent­mach­ten, die sie für Jahr­zehn­te des Miss­ma­nage­ments und die gras­sie­ren­de Kor­rup­ti­on ver­ant­wort­lich ma­chen.

Der staat­li­che Ener­gie­ver­sor­ger lie­fert nur we­ni­ge St­un­den am Tag Strom. Aus Wut über die Ab­schal­tun­gen hat­ten am Di­ens­tag noch Dut­zen­de Pro­tes­tie­ren­de ver­sucht, das Ener­gie­mi­nis­te­ri­um zu stür­men. Mil­li­ar­den Dol­lar sind bei den Elek­tri­zi­täts­wer­ken ver­si­ckert. Wü­ten­de Li­ba­ne­sen zo­gen in der Nacht an dem stark be­schä­dig­ten Hoch­haus vor­bei. Nun sei die Ener­gie­be­hör­de, zu Recht, die «Müll­hal­de des Li­ba­non», rief ein Mann. Ab­fall türmt sich in den Stras­sen. Wäh­rend seit Jahr­zehn­ten über ein neu­es Ent­sor­gungs­sys­tem de­bat­tiert wird, wer­den die Ab­fäl­le am Ufer des Mit­tel­meers in weis­sen Sä­cken ge­la­gert. Im Win­ter reis­sen Sturm­flu­ten sie ins Mit­tel­meer, das zu­dem mit Fä­ka­li­en ver­seucht ist.

Schlim­mer noch trifft die Li­ba­ne­sen die aku­te Ban­ken- und Wirt­schafts­kri­se. Die Wäh­rung hat bin­nen we­ni­ger Mo­na­te 80 Pro­zent ih­res Werts ver­lo­ren, wäh­rend die Preise täg­lich wei­ter stei­gen, um bis zu 300 Pro­zent seit Be­ginn des Jah­res. Die Zen­tral­bank hat­te sich in ei­ner Art Schnee­ball­sys­tem zu im­mer hö­he­ren Zin­sen Geld von pri­va­ten Ban­ken ge­lie­hen. Nun ist die Bla­se ge­platzt. Schon be­vor sich die Druck­wel­le am Di­ens­tag ih­re zer­stö­re­ri­sche Bahn vom Ha­fen ins Zen­trum bahn­te, hat­ten vie­le Li­ba­ne­sen ihr Land als qua­si un­be­wohn­bar be­zeich­net. Zehn­tau­sen­de ha­ben dem Land den Rü­cken ge­kehrt.

Co­ro­na ver­schärft Kri­se

Das Ge­sund­heits­sys­tem steht vor dem Zu­sam­men­bruch. Selbst Pri­vat­kli­ni­ken, die har­te De­vi­sen ver­lan­gen, hat­ten nicht mehr ge­nug Me­di­ka­men­te, muss­ten Mit­ar­bei­ter ent­las­sen, die sie nicht mehr be­zah­len konn­ten. Ver­schärft hat die Kri­se nun noch die ra­pi­de Aus­brei­tung des Co­ro­na­vi­rus. Das Land ging nach den Fei­er­ta­gen zum Op­fer­fest ei­nem neu­en Lock­down ent­ge­gen. Ein gros­ses

Spi­tal wur­de von der Druck­wel­le völ­lig zer­stört. Me­di­zi­ner, Sa­ni­tä­ter und Pfle­ge­per­so­nal ver­sorg­ten die Ver­letz­ten trotz Co­ro­na erst auf Gän­gen und schliess­lich so­gar auf Park­plät­zen, als die Ho­s­pi­tä­ler hoff­nungs­los über­füllt wa­ren.

Von ei­ner «na­tio­na­len Ka­ta­stro­phe» sprach Mar­wan Ab­boud, der Gou­ver­neur von Bei­rut, schon am Di­ens­tag­abend. «Das ist viel. Das ist zu viel für das Volk», sag­te er und brach mit­ten im Fern­seh­in­ter­view in Trä­nen aus.

Ab­boud ist erst seit Ju­ni im Amt. Zu­vor war er Rich­ter und Prä­si­dent der obers­ten Dis­zi­pli­nar­be­hör­de und da­mit ver­ant­wort­lich für die Über­prü­fung von Kor­rup­ti­ons­vor­wür­fen ge­gen­über Be­am­ten. Auch der schwer be­schä­dig­te Ha­fen, den Ab­boud be­weint, gilt als Ort der Kor­rup­ti­on und un­sau­be­rer Ge­schäf­te.

Me­di­zi­ni­sche Gü­ter feh­len

Der Li­ba­non ist auf Im­por­te an­ge­wie­sen, Wei­zen und an­de­re Gr­und­nah­rungs­mit­tel müs­sen ein­ge­führt wer­den, aber auch nun drin­gend be­nö­tig­te me­di­zi­ni­sche Gü­ter. Ab­hil­fe soll nun der Ha­fen in Tri­po­li brin­gen, im Nor­den des Lan­des, der aber längst nicht an die Ka­pa­zi­tät von Bei­rut her­an­reicht. Ka­ta­stro­phal sind auch die Schä­den in den an­gren­zen­den Wohn­ge­bie­ten. Zwi­schen 200’000 und 250’000 Ein­woh­ner hät­ten ihr Zu­hau­se ver­lo­ren, sag­te Ab­boud am Mitt­woch im Fern­se­hen und schätz­te die Schä­den auf meh­re­re Mil­li­ar­den Dol­lar.

Doch Bei­rut zeig­te in der dun­kels­ten Nacht sei­ne gu­te See­le, be­rüh­ren­de Sze­nen der So­li­da­ri­tät spiel­ten sich ab. Men­schen ver­sorg­ten un­be­kann­te Pas­san­ten, die ver­letzt wa­ren, brach­ten sie in Spi­tä­ler. Tau­sen­de Auf­ru­fe flu­te­ten die so­zia­len Netz­wer­ke: Men­schen bo­ten Schlaf­plät­ze über Twit­ter, Ins­ta­gram und Face­book an. Ein Ho­te­lier stell­te Zim­mer be­reit, Schu­len mel­de­ten sich als Not­un­ter­künf­te.

Jo­el­le Bas­soul, die Mit­ar­bei­te­rin von Am­nes­ty, will erst am Don­ners­tag in die Stadt zu­rück­keh­ren. «Heu­te kann ich noch nicht», sag­te sie am Mitt­woch­mor­gen am Te­le­fon. «Ich weiss nicht, wie es wei­ter­ge­hen soll. Ich ken­ne kei­ne Fa­mi­lie in Bei­rut, die ver­schont ge­blie­ben ist.»

Bei­rut steht un­ter Schock: Die Ex­plo­si­on hat den Ha­fen zer­stört, He­li­ko­pter ver­su­chen, den Brand zu lö­schen. Vie­le Li­ba­ne­sen zei­gen sich so­li­da­risch un­ter­ein­an­der.

Fo­tos: Keystone (2), AFP (2)

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