Ur­sen­ba­cher büsst für sei­ne Feh­ler und schei­det aus

Zürichsee-Zeitung (Meilen) - - Sport -

Am Di­ens­tag­abend war er noch gut ge­star­tet. So si­cher­te sich WM-De­bü­tant Alex­an­der Ur­sen­ba­cher an der Snoo­ker-WM in Sh­ef­field den ers­ten Fra­me. Doch in der Fol­ge un­ter­lie­fen dem Aar­gau­er ent­schei­den­de Feh­ler. Die­se brach­ten Bar­ry Haw­kins, die Welt­num­mer 15, zu­rück ins Spiel. Und der En­g­län­der liess sich nicht zwei­mal bit­ten. Er nutz­te je­den Feh­ler des Schwei­zers aus und führ­te zur Pau­se 7:2. Nur drei Fra­mes trenn­ten Haw­kins vom Ein­zug in die WM-Ach­tel­fi­nals. Ur­sen­ba­cher war un­ter Druck.

Ges­tern Nach­mit­tag be­gann die Schwei­zer Welt­num­mer 87 bei Wie­der­auf­nah­me der Par­tie dem­ent­spre­chend ner­vös. Ihm un­ter­lie­fen noch mehr Feh­ler als zu­vor, und Haw­kins spiel­te wei­ter­hin gna­den­los. So war die Par­tie schnell zu En­de – und Haw­kins sieg­te 10:2.

Stolz darf Ur­sen­ba­cher den­noch sein. Denn dass er Snoo­ker -Ge­schich­te ge­schrie­ben hat, nimmt ihm kei­ner mehr. Er ist der ers­te deutsch­spra­chi­ge Spie­ler, der es bis ins Haupt­feld ei­ner WM schaff­te. (nih)

Fo­to: Fresh­fo­cus

Hat Snoo­ker-Ge­schich­te ge­schrie­ben: Alex­an­der Ur­sen­ba­cher.

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