„Er­neu­er­ba­re Ener­gi­en für heu­te und mor­gen“

Wochen Blitz - - Kolumne -

Kin­der und Ju­gend­li­che für Wis­sen­schaft zu be­geis­tern ist das Ziel der Na­tio­nal Sci­ence and Tech­no­lo­gy Fair, die in die­sem Jahr vom 17.-31. Au­gust im BITECZen­trum statt­fin­det.

Tra­di­tio­nell zieht die Mes­se über 1,2 Mio. Be­su­cher an, da­von über 800.000 Ju­gend­li­che und Stu­die­ren­de. Eh­ren­gast ist wie je­des Jahr Kron­prin­zes­sin Ma­ha Cha­kri Sirind­horn.

Der deut­sche Pa­vil­lon ist dem The­ma „Er­neu­er­ba­re Ener­gi­en für heu­te und mor­gen“ge­wid­met und ori­en­tiert sich da­bei an dem Jah­res­mot­to der Ver­ein­ten Na­tio­nen für 2012, „Er­neu­er­ba­re Ener­gi­en für al­le“.

Die Ener­gie­ver­sor­gung Deutsch­lands soll – so der Be­schluss der Bun­des­re­gie­rung - bis zum Jahr 2050 über­wie­gend durch er­neu­er­ba­re Ener­gi­en ge­währ­leis­tet wer­den. Dies er­for­dert ei­nen Wan­del des Ver­brau­cher­ver­hal­tens, aber auch ei­nen grund­le­gen­den Um­bau der Ener­gie­ver­sor­gungs­sys­te­me, der Deutsch­land vor er­heb­li­che wirt­schaft­li­che und tech­no­lo­gi­sche Her­aus­for­de­run­gen stellt. Ziel ist es, die Ener­gie­ver­sor­gung der Zu­kunft zu­ver­läs­sig, wirt­schaft­lich und um­welt­scho­nend zu ge­stal­ten.

Im deut­schen Pa­vil­lon kön­nen die jun­gen Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher der Na­tio­nal Sci­ence and Tech­no­lo­gy Fair spie­le­risch er­fah­ren, wie er­neu­er­ba­re Ener­gi­en schon heu­te das Le­ben und den All­tag in Deutsch­land prä­gen. Am Bei­spiel ei­nes Bau­ern­ho­fes kön­nen die Kin­der in ei­ge­nen Ex­pe­ri­men­ten ent­de­cken, wie mit­hil­fe der Solar­tech­nik Blu­men­bee­te be­wäs­sert wer­den kön­nen oder mit Wind­ener­gie die Tech­nik auf dem Bau­ern­hof funk­tio­niert. Ein Mal­wett­be­werb und vie­le Spie­le run­den das An­ge­bot ab. Al­le Ma­te­ria­li­en sind in thai­län­di­scher Spra­che, um den Kin­dern den Zu­gang zu den In­for­ma­tio­nen zu er­mög­li­chen.

Für die freund­li­che Un­ter­stüt­zung und Mit­wir­kung bei der Vor­be­rei­tung des deut­schen Pa­vil­lons dan­ken wir der GIZ, SEACUS, KMITL, so­wie den Fir­men Con­sulec­tra, Sta­ed­ler u.v.a.

Im Herbst 2011 en­de­te an der Uni Bre­men der letz­te Stu­di­en­gang im Fach Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten, der mit Ver­lei­hung des aka­de­mi­schen Gra­des Di­plom-Öko­nom/in ab­schloss (da­nach nur noch "Ba­che­lor"- und "Mas­ter"-Stu­di­en­gän­ge).

En­de Fe­bru­ar 2012 muss­ten die Stu­die­ren­den ih­re Di­plom­ar­bei­ten ab­ge­ben, de­ren Er­geb­nis im Mai 2012 über­mit­telt wur­de. Au­ßer der tro­cke­nen Mit­tei­lung gab es für die et­wa drei­ßig Stu­den­ten/Stu­den­tin­nen kei­ner­lei fei­er­li­che Ab­schluss­ze­re­mo­nie oder Di­plom­ver­lei­hung ir­gend­ei­ner Art, wie nor­ma­ler­wei­se welt­weit üb­lich. Das Be­ste­hen ei­nes Uni-Stu­di­ums ist für al­le, die es ge­schafft ha­ben, ein ein­ma­li­ges Er­leb­nis im Le­ben, des­sen öf­fent­li­che Fei­er sie und ih­re An­ge­hö­ri­gen wohl sehr gern in wür­di­gem Rah­men be­gan­gen hät­ten.

Die­je­ni­gen, die ih­nen das ver­wehrt ha­ben sind für mich Ba­n­au­sen, bar je­den Scham­ge­fühls. Sol­chen Men­schen soll­te es ver­bo­ten wer­den, an ei­ner Bil­dungs­stät­te zu wir­ken, die sich der Be­zeich­nung „Eli­te-Uni­ver­si­tät“er­freut.

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