Sor­rayuth ver­liert Glaub­wür­dig­keit

Wochen Blitz - - Kolumne -

Wer­be­ein­nah­men in er­heb­li­cher Hö­he ein­ge­nom­men. Die Ge­schäfts­füh­rung fürch­tet, wenn Sor­rayuth sei­ne mor­gend­li­che Sen­dung nicht mehr mo­de­riert, wer­den die Zu­schau­er ab­wan­dern, was zu we­ni­ger Ver­käu­fen von Wer­be­spots füh­ren wür­de.

Die Nach­rich­ten am Mor­gen und am Abend ma­chen den größ­ten An­teil der Wer­be­ein­nah­men des Sen­ders aus. Der Markt der Mor­gen­nach­rich­ten ist in Thai­land hart um­kämpft, je­der Sen­der ver­sucht, et­was Neu­es zu brin­gen, da­mit die Zu­schau­er schon mor­gens den Fern­se­her ein­schal­ten.

Den Hö­he­punkt sei­ner Po­pu­la­ri­tät er­reich­te Sor­rayuth wäh­rend der Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe vor ei­nem Jahr. Er war ei­ner der we­ni­gen Jour­na­lis­ten, wenn nicht so­gar der ein­zi­ge, der je­den Tag Flut­op­fer auf­such­te und von der tat­säch­li­chen La­ge in den Hoch­was­ser­ge­bie­ten be­rich­te­te. Un­er­müd­lich wa­te­te er durch das Hoch­was­ser oder war mit Boo­ten un­ter­wegs. Gleich­zei­tig sam­mel­te er Spen­den­gel­der für die Flut­op­fer.

Um­so tie­fer scheint nun sein Fall zu sein, weil er über­haupt kei­ne Scham da­bei emp­fin­det, sei­ne ei­ge­ne Sen­dung für sei­ne Ver­tei­di­gung zu be­nut­zen.

Sa­ri­nee Acha­van­un­ta­kul, Mit­glied des Un­ter­ko­mi­tees für Ver­brau­cher­schutz bei der Me­di­en­auf­sichts­be­hör­de NBTC kom­men­tier­te, dass Sor­rayuth in sei­ner Sen­dung kei­ne Fra­gen be­ant­wor­ten muss­te, da­her sei die­se sehr ein­sei­tig aus­ge­fal­len. Sa­ri­nee be­zich­tig­te Sor­rayuth auch, in der Sen­dung nicht die gan­ze Wahr­heit ge­sagt zu ha­ben. Sie leg­te ihm na­he, vor­läu­fig kei­ne Nach­rich­ten mehr zu mo­de­rie­ren.

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