Port FC - Sa­mut Song­kram: Wie­der der Schied­rich­ter

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Am 25 Sep­tem­ber kam es zu der Be­geg­nung zwi­schen Bur­i­ram und Bang­kok Glass, wo­bei Bur­i­ram die­ses Spiel mit ei­nem End­stand von 3 – 2 für sich ent­schied. Die­ser End­stand sorg­te aber für Un­zu­frie­den­heit un­ter den Spie­lern von Bang­kok Glass, als der Schieds­rich­ter kurz ge­gen En­de des Spie­les ei­nen Elf­me­ter an Bur­i­ram ver­gab, nach­dem es Bang­kok Glass nach ei­nem har­ten Kampf schaf­te, den Vor­sprung von zwei To­ren aus­zu­glei­chen.

Lee­saw gab hier­zu nach dem Spiel ei­nen ver­är­ger­ten Kom­men­tar ab:

„... das ist ja ei­ne Un­ver­schämt­heit. Wir ha­ben 90 Mi­nu­ten lang ge­kämpft, oh­ne dass es ir­gend­wel­che Pro­ble­me gab. Wir er­kämp­fen ein Un­ent­schie­den, aber dann kam am En­de die­se Fehl­ent­schei­dung. Es kam zu ei­nem Zu­sam­men­stoß im Elf­me­ter­raum. Al­le ha­ben aber ganz deut­lich ge­se­hen, dass der Ball ge­spielt wor­den ist. Da war gar kein Faul. Der ein­zi­ge der mein­te, dass dies ein Elf­me­ter ist, war der Schieds­rich­ter. Ich bin to­tal sprach­los. Wir ha­ben so hart ge­kämpft und hat­ten es ge­schafft, den Vor­sprung von Bur­i­ram wie­der aus­zu­glei­chen. Ich sa­ge ih­nen die­ses über Thai Schieds­rich­ter. Im­mer wenn es zu Pro­ble­men kommt, ist es de­ren Schuld. Heut­zu­ta­ge schla­gen sich die Spie­ler nicht mehr. Das ein­zi­ge Pro­blem liegt bei den Schieds­rich­tern. Da­her soll­ten sich die­se fra­gen, ob sie gut ge­nug sind. Ihr soll­tet erst­mal in der La­ge sein, rich­ti­ge Ent­schei­dun­gen zu tref­fen be­vor ihr hier et­was be­stimmt ... “

Auch im Spiel zwi­schen Port FC und Sa­mut Song­kram kam es zu ei­ner Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Schieds­rich­ter als die Heim­mann­schaft (Port FC) den Platz mit ei­ner Nie­der­la­ge (1 – 2) ver­las­sen muss­te. Zwar kam Port FC in der 40. Mi­nu­te in Füh­rung doch än­der­te sich dies in der 72. Mi­nu­te als der Schieds­rich­ter ei­nen sehr be­denk­li­chen Elf­me­ter ver­gab. Und da­mit kam es schon zu ei­nem hef­ti­gen Wort­aus­tausch zwi­schen den Port FC Spie­lern und dem Schied­rich­ter.

Doch es soll­te noch schlim­mer kom­men als der Schieds­rich­ter auch noch ei­ne ro­te Kar­te an Top Port Spie­ler „Siw­gorn Cha­ku­pra­sat“er­teil­te. Port FC, die nun ei­nen Mann we­ni­ger auf dem Feld hat­ten, konn­ten nur noch das Tor ver­tei­di­gen. Sie konn­ten al­ler­dings nicht durch­hal­ten und es kam zu ei­nem wei­te­ren Tor ge­gen Port FC.

Als dann das Spiel be­en­det wor­den ist gin­gen ei­ni­ge Spie­ler wut­ent­brannt auf den Schieds­rich­ter zu, um ge­gen die Ent- schei­dun­gen zu pro­tes­tie­ren. Auch die Fans zeig­ten ih­re Un­zu­frie­den­heit und schät­zungs­wei­se 200 Fans war­te­ten am Ein­gang des Sta­di­ons auf den Schieds­rich­ter. Das Sta­di­on wur­de ab­ge­sperrt.

Die Fans ga­ben sich nicht zu­frie­den und nach 30 Mi­nu­ten fin­gen sie an, die To­re zu zer­stö­ren und ins Sta­di­on ein­zu­drin­gen. Fens­ter wur­den ein­ge­schla­gen und Feu­er­werk ge­zün­det. Glück­li­cher­wei­se konn­ten sie die Schieds­rich­ter nicht auf­fin­den, da die­se schon vor­her in Si­cher­heit ge­bracht wur­den.

Wor­a­gorn Wich­arn­rong gab da­zu fol­gen­den Kom­men­tar:

„Falls wir wirk­lich wol­len, dass der thai­län­di­sche Fuß­ball sich ent­wi­ckelt, soll­ten wir uns über die­se Vor­fäl­le mehr Ge­dan­ken ma­chen. Dies ist nicht das ers­te mal, dass es zu ei­ner Fehl­ent­schei­dung kam. Be­vor wir auf ein in­ter­na­tio­na­les Ni­veau kom­men wol­len, soll­ten wir erst ein­mal da­für sor­gen, dass un­se­re ei­ge­ne Li­ga auf ei­nem be­stimm­ten Stan­dard ist ...“

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