Bo­tox: Teu­fels­zeug oder En­gels­werk

Wochen Blitz - - Kolumne Fuss-, Rücken-, Aromaölmassage, Lymphdrain -

In der Ko­lum­ne Ge­sund­heit möch­te ich Sie heu­te in die Welt der Schön­heits­be­hand­lun­gen ein­füh­ren und be­glei­ten. Ein gro­ßes The­ma da es ein­fach un­glaub­lich vie­le Fa­cet­ten von Be­hand­lun­gen gibt, die viel­leicht manch­mal al­lein der Schön­heit die­nen, an­de­re hin­ge­gen sind in der plas­ti­schen Chir­ur­gie an­ge­sie­del­te Maß­nah­men der Wie­der­her­stel­lung der Ge­sund­heit und der kör­per­li­chen Funk­tio­na­li­tät. Aber im­mer soll­ten die Maß­nah­men da­zu füh­ren, dass sich der Pa­ti­ent nach ei­ner Be­hand­lung kör­per­lich und see­lisch woh­ler fühlt.

Da­bei kann man grund­sätz­lich 2 Be­hand­lungs­be­rei­che aus­ma­chen; die ei­nen er­for­dern den Ein­satz ei­nes ope­ra­ti­ven Ein­grif­fes (z.B. Brust­ver­grös­se­rung, Na­sen­kor­rek­tur, Fett­ab­sau­gung), die an­de­ren eher den von Sprit­zen, La­ser oder an­de­ren Me­tho­den (Pig­ment­fle­ck­ent­fer­nung, Fal­ten, An­tiAging).

Ei­nes, das uns das „Äl­ter wer­den“beim Be­trach­ten im Spie­gel deut­lich vor Au­gen führt, ist das Ent­ste­hen von mehr und mehr Fal­ten im Ge­sicht. Der Al­te­rungs­pro­zess ist un­auf­halt­sam. Was je­doch in der heu­ti­gen Zeit mit den Mög­lich­kei­ten der Me­di­zin ge­ge­ben wird ist ei­ner­seits, dass wir uns um vie­le Jah­re jün­ger und fit füh­len, noch ei­ni­ges un­ter­neh­men wol­len und im Al­ter ein Teil ei­ner ak­ti­ven und ju­gend­li­chen Ge­sell­schaft sein wol­len.

Aber die Spu­ren des All­tags, die Zor­nes­fal­ten, die Sor­gen­fal­ten und die Krä­hen­fü­ße las­sen sich nicht ne­gie­ren, sie sind ein­fach nun mal da. Und für vie­le von uns ist der Wunsch, ei­ne glat­te­re Haut, we­nig Fal­ten und ein jun­ges und fri­sches Aus­se­hen zu ha­ben, eben ge­nau so wie wir uns füh­len, ein Wunsch, den man sich heu­te durch den Ein­satz z.B. von Bo­tu­li­num­to­xin und er­gän­zen­den Be­hand­lun­gen, er­fül­len kann. Heu­te möch­te ich Ih­nen ger­ne ei­nes der Be­hand­lungs­mit­tel, näm­lich Bo­tu­li­num­to­xin, kurz Bo­tox ge­nannt, vor­stel­len, das wohl in al­ler Mun­de ist aber bei vie­len im­mer noch ein ne­ga­ti­ves Image hat; doch ist Bo­tox ein er­folg­rei­ches Mit­tel im „Kampf ge­gen die Fal­ten“.

Es han­delt sich da­bei um ei­nen na­tür­li­chen Ei­weiß­stoff, der aus dem Bak­te­ri­um Clos­tri­di­um Bo­tu­li­num ge­won­nen wird. Die Be­zeich­nung Bo­tu­li­nom­to­xin ist ur­sprüng­lich aus dem latei­ni­schen Be­griff bo­tu­lus = Wurst und to­xin = Gift ent­stan­den. Das liegt da­ran, dass sich die­ses Bak­te­ri­um frü­her in nicht gut kon­ser­vier­ten Le­bens­mit­teln, z.B. auch in Wurst, ent­wi­ckelt hat und zu der ge­fähr­li­chen Le­bens­mit­tel­ver­gif­tung Bo­tu­lis­mus führ­te.

Schon im Jah­re 1822 wur­de ent­deckt, dass Bo­tu­li­num­to­xin zu me­di­zi­ni­schen Zwe­cken ver­wen­det wer­den konn­te. Aber erst nach­dem die Her­stel­lung von Bo­tu­li­num­to­xin seit den 1980er Jah­ren in grö­ße­ren Men­gen mög­lich wur­de, be­kam Bo­tu­li­num­to­xin in der Me­di­zin ei­ne wich­ti­ge­re Be­deu­tung. Bo­tu­li­num­to­xin wur­de da­bei haupt­säch­lich zur Be­hand­lung von neu- ro­lo­gi­schen Be­we­gungs­stö­run­gen (Dys­to­ni­en) ein­ge­setzt.

Die ka­na­di­sche Au­gen­ärz­tin Je­an Car­ru­t­hers mach­te im Jah­re 1987 dann die Ent­de­ckung, dass sich bei ei­ner Pa­ti­en­tin, die ei­gent­lich we­gen im­mer wie­der­keh­ren­der Mus­kel­krämp­fe am Au­ge mit Bo­tu­li­num­to­xin be­han­delt wur­de, als Ne­ben­wir­kung der Bo­tu­li­num­to­xin-In­jek­tio­nen ei­ne Ver­min­de­rung der Fal­ten fest­stel­len ließ. Ge­mein­sam mit ih­rem Mann Alis­ta­ir, ei­nem Haut­arzt, ent­wi­ckel­te Je­an Car­ru­t­hers dar­aus die Idee des ge­ziel­ten Ein­sat­zes von Bo­tu­li­num­to­xin zur Be­hand­lung von Fal­ten.

Und wie wir­ken nun die In­jek­tio­nen bei der Fal­ten­be­hand­lung?

Die Sub­stanz Bo­tu­li­num­to­xin A wird in die Mus­keln in­ji­ziert, die für die Ent­ste­hung der mi­mi­schen Fal­ten ver­ant­wort­lich sind. Die durch un­se­re Mi­mik ent­stan­de­nen Fal­ten sind vor al­lem die Zor­nes­fal­te (Ga­bel­la), die Krä­hen­fü­ße im Be­reich der Au­gen und die Stirn­fal­ten (Den­ker­stirn).

Nach der In­jek­ti­on dockt sich das Bo­tu­li­num­to­xin ge­zielt am prä­syn­apt­si­chen Teil (ein Sy­nap­sen­teil von dem die Er­re­gung aus­geht) der neu­ro­mus­ku­lä­ren (mo­to­ri­sche) End­plat­te an. Dort wird dann die Über­tra­gung des Bo­ten­stof­fes, der für die Kon­trak­ti­on der Mus­keln ver­ant­wort­lich ist, ver­hin­dert. Der Mus­kel ent­spannt sich, die Fal­ten wer­den ge­glät­tet oder kön­nen, je nach Tie­fe der Fal­ten und der Men­ge der in­ji­zier­ten To­xi­ne zeit­wei­se ganz ver­schwin­den. Die Be­hand­lung wirkt meist ca. 3 -6 Mo­na­te, an­schlie­ßend ist ei­ne er­neu­te Bo­tox In­jek­ti­on er­for­der­lich.

Da die Bo­tox­be­hand­lun­gen im­mer mal wie­der ins Ge­re­de ge­kom­men sind, da­bei wur­de nicht un­ter­schie­den für die Be­hand­lun­gen im Äs­the­ti­schen Be­reich oder in der An­wen­dung bei neu­ro­lo­gi­schen Be­fun­den, ist grund­sätz­lich an­zu­mer­ken, dass kei­ne Be­hand­lung 100% ri­si­ko­los ist. Je­doch soll­te je­der für sich bei al­len Be­hand­lun­gen si­cher ge­hen, dass er sich in gu­te und be­währ­te Hän­de be­gibt.

Die THON­GLOR­CLI­NIC in Pat­ta­ya und Bangkok steht für ei­ne fach­ge­rech­te Be­hand­lung durch gut aus­ge­bil­de­te Ärz­te und Chiru­gen, die durch viel Er­fah­rung in al­len Be­rei­chen für ei­nen best­mög­li­chen Be­hand­lungs­er­folg ste­hen. Au­ßer­dem ist drin­gend ge­bo­ten bei den an­ge­wen­de­ten Mit­teln nur zu­ge­las­se­ne Mit­tel zu ver­wen­den. Die Pro­duk­te, die wir an­wen­den, sind ge­prüft und Im­port­ar­ti­kel aus Eu­ro­pa.

Für ei­ne ers­te Kon­sul­ta­ti­on sind Sie im­mer herz­lich will­kom­men und wer­den von un­se­rem Team in­di­vi­du­ell und in ei­ner ent­spann­ten At­mo­sphä­re be­treut.

Mehr In­for­ma­tio­nen fin­den Sie auf der Web­sei­te: www.Thon­glor­cli­nic.com oder schrei­ben Sie uns ei­ne email, ger­ne auch di­rekt an mich: hu­[email protected]­glor­cli­nic.com

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