Ro­te Göt­tin für Vet­tel

Se­bas­ti­an Vet­tel spricht von ei­nem gro en Schritt zum Vor ah­res­mo­dell. er er­ra­ri zeich­net sich op­tisch neu aus, ist fast durch­ge­hend rot - und ag­gres­si­ver. ie schnell und zu­verl ssig er ist, wird sich zei­gen.

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Die Fah­rer im schi­cken dunk­len An­zug mit dem be­rühm­ten Wap­pen, der neue fast durch­ge­hend ro­te Fer­ra­ri vor ei­ner Trep­pe in den Far­ben Ita­li­ens: Im ver­schnei­ten Ma­ra­nel­lo hat Fer­ra­ri mit Pa­thos und Ent­schlos­sen­heit die neue Ro­te Göt­tin prä­sen­tiert.

Mit dem SF71H will die Scu­de­ria die Ära der Sil­ber­pfei­le in der For­mel 1 end­lich stop­pen und an­ge­führt vom deut­schen Star­pi­lo­ten Se­bas­ti­an Vet­tel (Fo­to) auf den Thron der Kö­nigs­klas­se des Mo­tor­sports zu­rück­keh­ren. „Das Au­to ist ein gro­ßer Schritt zum ver­gan­ge­nen Jahr“, sag­te Vet­tel: „Du willst rein und auf die Stre­cke.“

Es sei im­mer ein be­son­de­rer Tag in der Au­to­mo­bil­welt, wenn ein neu­er Fer­ra­ri vor­ge­stellt wer­de, mein­te Te­am­chef Mau­ri­zio Ar­riv­a­be­ne. Seit 1950 ist die Scu­de­ria un­un­ter­bro­chen in der For­mel 1, so lan­ge wie kein an­de­res Team.

Seit dem Ti­tel von Ki­mi Räik­kö­nen 2007 war­ten die stol­zen Ita­lie­ner aber auf ei­nen WM-Tri­umph. Vet­tel will es in sei­nem vier­ten Fer­ra­ri-Jahr schaf­fen.

„Je­des De­tails zählt und kann den Un­ter­schied aus­ma­chen“, be­ton­te der 30-Jäh­ri­ge, der sich in der Win­ter­pau­se in sei­ner Schwei­zer Wahl­hei­mat von der ver­gan­ge­nen Sai­son mit dem zwei­ten Ge­samt­rang er­holt und bes­tens auf die kom­men­den 21 Grand Prix-Ren­nen vor­be­rei­tet hat. Am 25. März geht es in Mel­bourne los. „Wir wol­len auf der Stre­cke se­hen, was das Au­to kann“, sag­te Vet­tel.

2017 hat­te er ei­ne star­ke ers­te Sai­son­hälf­te, nach der Som­mer­pau­se mach­te er zwar auch selbst Feh­ler, vor al­lem aber die Zu­ver­läs­sig­keit des da­ma­li­gen SF70H ließ zu wün­schen üb­rig.

„Wir ha­ben ver­sucht, die Stär­ken bei­zu­be­hal­ten und die Schwä­chen vor al­lem auf schnel­len Stre­cken ab­zu­stel­len“, sag­te Fer­ra­ris For­mel-1-Tech­nik­chef Mat­tia Bi­not­to.

Die Küh­lein­läs­se sei­en noch ag­gres­si­ver ge­stal­tet, der Rad­stand leicht ver­län­gert wor­den, er­klärt er un­ter an­de­rem. „Es sieht gut aus und für ge­wöhn­lich ist es auch schnell, wenn es gut aus­sieht“, sag­te Räik­kö­nenn zum neu­en ro­ten Au­to. Auch der Cock­pitschutz Ha­lo ist in der Fer­ra­ri-Far­be la­ckiert, zu­dem ver­se­hen mit ei­nem Flü­gel auf der Ober­sei­te. Die Scu­de­ria war das letz­te der drei Top-Teams der For­mel 1, das sein neu­es Au­to vor­stell­te. Nicht mal zwei St­un­den zu­vor hat­te Ti­tel­ver­tei­di­ger Mer­ce­des in Sil­vers­to­ne den W09 prä­sen­tiert. Nur Fo­tos hat­te es Mon­tag zu­vor vom neu­en Red Bull RB14 ge­ge­ben. Der Ernst für die Fah­rer und die Teams hat schon an­ge­fan­gen, denn auf dem Cir­cuit de Ca­ta­lun­ya bei Bar­ce­lo­na fin­den seit ei­ner Wo­che die of­fi­zi­el­len Test­fahr­ten statt.

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