Hai­ti hofft auf mehr Be­su­cher

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Berlin (dpa) - Hai­ti hofft auf mehr deut­sche Ur­lau­ber. „Kom­men Sie nach Hai­ti, wir war­ten auf Sie“, sag­te die Tou­ris­mus­mi­nis­te­rin der Ka­ri­bik­re­pu­blik, Co­lom­be Emi­lie Jes­sy Me­nos (Fo­to), bei ei­ner Ver­an­stal­tung am Ran­de der In­ter­na­tio­na­len Tou­ris­mus­bör­se (ITB) in Berlin. Die Fol­gen des ver­hee­ren­den Erd­be­bens von 2010 sei­en über­wun­den, die In­fra­struk­tur heu­te bes­ser als vor der Ka­ta­stro­phe. Im vo­ri­gen Jahr ka­men nach An­ga­ben der Mi­nis­te­rin nur rund 300 Bun­des­bür­ger nach Hai­ti, das sich die In­sel Hi­s­pa­ni­o­la mit der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pu­blik teilt. Ins­ge­samt wur­den 2017 rund 1,2 Mil­lio­nen Tou­ris­ten ge­zählt, die meis­ten als Kreuz­fahrt­pas­sa­gie­re.

Hai­ti wirbt mit Ka­ri­biksträn­den und pit­to­res­ken Städ­ten wie Jacmel im Sü­den so­wie his­to­ri­schen Mo­nu­men­ten wie der Fe­s­tung La Ci­ta­del­le im Nor­den.

Die Si­cher­heits­la­ge in Hai­ti gilt aber nach wie vor als pre­kär. Das Aus­wär­ti­ge Amt rät aus­drück­lich von Rei­sen in die Haupt­stadt Portau-Prin­ce ab, au­ßer­halb der Haupt­stadt sei es we­ni­ger ge­fähr­lich. Das all­ge­mei­ne Kri­mi­na­li­täts­ni­veau sei hoch, al­ler­dings nied­ri­ger als in ver­gleich­ba­ren Staa­ten der Ka­ri­bik.

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