Mo­ses Men­dels­sohn Me­dail­le geht an Kin­der von Ted­dy Kol­lek

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Er­lan­gen/Wi­en (dpa) - Der is­rae­li­sche Film­re­gis­seur und Schrift­stel­ler Amos Kol­lek und sei­ne Schwes­ter, die Künst­le­rin Os­nat Kol­lek, er­hal­ten die Mo­sesMen­dels­sohn-Me­dail­le. Wie die Mo­ses-Men­dels­sohn-Stif­tung am Di­ens­tag be­rich­te­te, wird da­mit de­ren gro­ßes En­ga­ge­ment für To­le­ranz und Ver­stän­di­gung in der mul­ti­kul­tu­rel­len und mul­ti­re­li­giö­sen Be­völ­ke­rung Je­ru­sa­lems ge­wür­digt. „Da­mit ha­ben sie ein Er­be, das sie von ih­ren El­tern über­nom­men ha­ben, ein­drucks­voll wei­ter­ge­führt“, hieß es wei­ter.

Die Ge­schwis­ter sind die Kin­der des für sei­ne Ver­söh­nungs­po­li­tik auch in­ter­na­tio­nal ge­ach­te­ten eins­ti­gen Bür­ger­meis­ters von Je­ru­sa­lem Ted­dy Kol­lek (1911- 2007). Die Me­dail­le wur­de in Wi­en ver­lie­hen. In der Stadt hat­te Ted­dy Kol­lek sei­ne Kind­heit und Ju­gend ver­bracht.

Die Mo­ses Men­dels­sohn-Me­dail­le wird seit 1993 jähr­lich von der Mo­ses Men­dels­sohn Stif­tung in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Pots­da­mer Mo­ses Men­dels­sohn Zen­trum und der Hal­ber­städ­ter Mo­ses Men­dels­sohn Aka­de­mie ver­lie­hen. Sie geht an an Per­sön­lich­kei­ten, die sich für die Pfle­ge der deutsch-jü­di­schen Be­zie­hun­gen, für To­le­ranz und Völ­ker­ver­stän­di­gung ein­set­zen. Un­ter den bis­he­ri­gen Preis­trä­gern wa­ren der Di­ri­gent Da­ni­el Ba­ren­boim, der In­dus­tri­el­le Bert­hold Beitz, die Ver­le­ger Frie­de Sprin­ger, Hu­bert Bur­da und Ul­la Un­sel­dBer­kéwicz und im ver­gan­ge­nen Jahr der Künst­ler Heinz Mack.

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