Trip durchs „Udo­ver­sum“- Udo Lin­den­berg er­öff­net „Pa­nik Ci­ty“

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Amerika Woche - - Promi Special -

er deut­sche ock­star Lin­den­berg hat mit sei­ner Ham­bur­gH mne ee­per­bahn der gei­len Mei­le ein

enk­mal ge­setzt. Er selbst be­kam ei­nen Stern auf dem Geh­weg vorm ehe­ma­li­gen af Kee­se. m an­op­ti­kum steht er sei­ne ei­ge­ne Er­leb­nis­welt.

Der Trip in Udo Lin­den­bergs „Pa­nik Ci­ty“be­ginnt im glä­ser­nen Fahr­stuhl. Wer den Weg des Rock­stars vom Lift­boy zum Lin­den­werk nach­emp­fin­den will, muss nach oben - zwi­schen Ver­gnü­gungs­süch­ti­gen und Ge­stran­de­ten mit­ten im Ham­bur­ger Amü­sier­vier­tel St. Pau­li.

Auf sei­ner liebs­ten „gei­len Mei­le“Ree­per­bahn hat der Mu­si­ker jetzt die „Udo Lin­den­berg Ex­pe­ri­ence“er­öff­net. Kein Mu­se­um, son­dern ei­ne ei­ge­ne Er­leb­nis­welt mit mul­ti­me­dia­ler und in­ter­ak­ti­ver Action - und dem Pa­nikro­cker zwi­schen High­tech-Gui­de und „high­li­gem Geist“.

Das Tech­nik-, Kunst- und Ku­lK­lein. tur­pro­jekt soll Mu­sik, Ma­le­rei und Po­li­tik des 71-Jäh­ri­gen un­ter ei­nen Hut brin­gen. Zu den Initia­to­ren und Haupt­in­ves­to­ren ge­hört Thea­ter­be­trei­ber Cor­ny Litt­mann, In­ha­ber von Schmidt Thea­ter und Schmidts Ti­vo­li (auf dem Fo­to links, mit Lin­den­berg und Kat­ha­ri­na Fe­ge­bank, Ham­burgs Wis­sen­schaftsena­to­rin und kom­mis­sa­ri­sche Bür­ger­meis­te­rin). Ge­mein­sam mit Gas­tro­nom Axel Strehlitz be­treibt er auch das Klub­haus St. Pau­li, in dem die „Pa­nik Ci­ty“er­rich­tet wur­de.

Ei­ne „stän­di­ge Ra­ke­ten­sta­ti­on“, die wie die Raum­fahrt im­mer wei­ter ent­wi­ckelt wer­de, nennt Lin­den­berg („Der As­tro­naut muss wei­ter“) sein neu­es Pro­jekt. Ei­ne 700-Qua­drat­me­ter-Flä­che mit we­ni­gen Aus­stel­lungs­stü­cken - sechs klei­ne Räu­me mit sie­ben Sta­tio­nen im „Udo­ver­sum“.

Zum Auf­takt der ge­führ­ten Tou­ren war­ten knall­ro­te Sitz­wür­fel in ei­ner Rau­cher­lounge à la „At­lan­tic“-Ho­tel, in dem der WahlHam­bur­ger Dau­er­gast ist. Via 270-Grad-Pan­ora­ma­wand wird der Be­su­cher an der „ers­ten Sta­ti­on“in den Pa­nik-Kos­mos ka­ta­pul­tiert. Der be­ginnt auch auf der Lein­wand im Ho­tel, wo der Rock­star ei­nen Pa­gen trifft, wie er selbst mal ei­ner war, an die Bar schlen­dert und sei­ne „Pa­nik­zen­tra­le“zeigt. Aus der Show­welt geht es zu­rück auf die „Show­trep­pe“, je­ne Stu­fen vor dem Haus im west­fä­li­schen Gro­nau, auf de­nen der klei­ne Udo schon mal den gro­ßen Auf­tritt prob­te. Es gibt ei­ne Pri­se Ma­gie, wenn Udo und Freun­de wie aus dem Nichts auf gro­ßen Dis­plays auf­tau­chen und von da­mals be­rich­ten. Auch an der „drit­ten Sta­ti­on“, wenn die Be­su­cher im nach­ge­bau­ten Boo­gie Park Stu­dio den Hit „Ich mach mein Ding“für ein Vi­deo auf­neh­men, wird ein we­nig ge­zau­bert - mit Über­ra­schung am Tou­ren­de.

An der „vier­ten Sta­ti­on“war­tet der Os­ten samt gol­de­ner Aus­ga­be des DDR-Au­tos Tra­bi. Die per­sön­li­che Rei­se in je­ne Zei­ten von Lie­dern wie „Mäd­chen aus Ost­ber­lin“und „Son­der­zug nach Pan­kow“über den Udo-Auf­tritt im Pa­last der Re­pu­blik bis zum Mau­er­fall tritt je­der mit Ta­blet­com­pu­ter an.

Selbst Hand an­le­gen kann der Be­su­cher auch an der „fünf­ten Sta­ti­on“in der im­po­sant mit mehr als 1000 knall­far­bi­gen Li­körf­la­schen de­ko­rier­ten „Li­kör­el­le Bar“. Für ei­ne ganz ei­ge­ne Aus­ga­be je­ner mit Schnaps-Far­ben ent­ste­hen­den Bil­der gibt es an Ti­schen mit Touch­screens ver­schie­de­ne Mo­ti­ve, Far­ben und Tex­te in Pa­nik-Sprech.

„Un­ter­hal­tung mit Hal­tung“ heißt es an der „sechs­ten Sta­ti­on“, wenn die Be­su­cher noch ein­mal vor ei­ner 270-Grad-Wand Platz neh­men - für Udo-Songs und -State­ments rund um sein En­ga­ge­ment für ei­ne „Bun­te Re­pu­blik Deutsch­land“. Die fi­na­le Do­sis „Udo­pi­um“lie­fern Vir­tu­al-Rea­li­ty­B­ril­len, mit de­ren Hil­fe sich Be­su­cher an die „sieb­te Sta­ti­on“bea­men: Dann ste­hen sie mit dem Sän­ger zu sei­ner Ham­burg-Hym­ne „Ree­per­bahn“auf ei­ner Kon­zert­büh­ne - vor rund 22.000 Zu­schau­ern.

Et­wa 90 Mi­nu­ten dau­ert die Rei­se durch „Pa­nik Ci­ty“, in der ein spe­zi­el­les Te­le­fon Be­su­chern ge­le­gent­lich ei­ne wei­te­re Über­ra­schung lie­fern soll: Das Ge­rät sei al­lein für sei­ne „Ba­sis-Con­nec­tion“re­ser­viert, sagt Lin­den­berg. „Das ist das hei­ße Te­le­fon für Pa­nik­at­ta­cken - und ich bin der ein­zi­ge, der da an­ruft.“

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