Um­zug der Groß­ob­jek­te ins Hum­boldt Fo­rum ab­ge­schlos­sen

Amerika Woche - - Die Hauptstadt-seite -

Wie der Prä­si­dent der ver­ant­wort­li­chen Stif­tung Preu­ßi­scher Kul­tur­be­sitz, Her­mann Par­zin­ger, mit­teil­te, konn­ten al­le Trans­por­te seit dem Start am 28. Mai plan­mä­ßig ab­sol­viert wor­den. „Dank des Ber­li­ner Aus­nah­me­som­mers muss­te kein Trans­port ab­ge­sagt wer­den. Jetzt lässt sich sa­gen: Wir sind im Schloss“, ver­kün­de­te Par­zin­ger vol­ler Stolz.

In der re­kon­stru­ier­ten Preu­ßen­re­si­denz in der Mit­te Ber­lins soll vom kom­men­den Jahr an mit dem Hum­boldt Fo­rum ein neu­es Mu­se­ums- und Kul­tur­zen­trum öff­nen. Groß­ob­jek­te wie die le­gen­dä­ren Süd­see­boo­te (Fo­to) und die Kul­t­häu­ser aus Ozea­ni­en muss­ten schon vor­ab durch zwei ei­gens auf­ge­las­se­ne Öff­nun­gen in den Bau ein­ge­bracht wer­den, weil die nor­ma­len Tü­ren zu klein ge­we­sen wä­ren.

Ins­ge­samt gab es Stif­tungs­an­ga­ben zu­fol­ge zwei gro­ße Trans­port­kam­pa­gnen mit Dut­zen­den Sat­tel­schlep­pern und Tief­la­dern meist in der Nacht. Kis­ten­län­gen von bis zu 17 Me­tern und Über­brei­ten hät­ten kei­ne Fahrt im Ta­ges­ver­kehr er­laubt, hieß es. Zu­dem ha­be man zum Schutz der ein­zig­ar­ti­gen Kul­tur­schät­ze nur bei ab­so­lut si­che­rer Wet­ter­la­ge fah­ren kön­nen.

Nach Ver­schluss der Mau­er­öff­nun­gen im Schloss wer­den die Ob­jek­te nun be­son­ders ge­schützt und kli­ma­ti­siert, wäh­rend die Bau­ar­bei­ten im rest­li­chen Ge­bäu­de dem En­de ent­ge­gen­ge­hen.

Die künf­tig aus­ge­stell­ten Ob­jek­te stam­men aus dem Eth­no­lo­gi­schen Mu­se­um und dem Mu­se­um für asia­ti­sche Kunst, die bis­her im ab­ge­le­ge­nen Stadt­teil Dah­lem eher ein Schat­ten­da­sein fris­te­ten. An ih­rem neu­en Stand­ort di­rekt ge­gen­über der Mu­se­ums­in­sel sol­len sie künf­tig ei­nen „Dia­log der Welt­kul­tu­ren“an­sto­ßen.

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