Klimt-Aus­stel­lung im Met Breu­er in NYC

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New York (dpa) - Zum 100. To­des­tag des ös­ter­rei­chi­schen Ma­ler Gus­tav Klimt wid­met ihm ein New Yor­ker Mu­se­en ei­ne ei­ge­ne Aus­stel­lung. Das zum Me­tro­po­li­tan Mu­se­um ge­hö­ren­de Met Breu­er zeigt bis En­de Ok­to­ber rund 50 Ak­te, dar­un­ter aber auch Wer­ke von Pa­blo Pi­cas­so.

Klimt (1862-1918) zeich­ne­te Kör­per oft ma­ger und ab­ge­zehrt, an­statt sie zu idea­li­sie­ren oder in My­then zu hül­len. Sei­ne ero­ti­schen Zeich­nun­gen bei ei­ner Aus­stel­lung in Wien 1908 wur­den als por­no­gra­fi­sche Per­ver­si­on ab­ge­tan. Auch sei­nen ei­ge­nen, oh­ne­hin dün­nen Kör­per re­du­zier­te er im Selbst­bild­nis auf Haut und Kno­chen.

„Er ver­pflich­te­te sich, al­les ex­akt so fest­zu­hal­ten, wie er es sa­hen“, sag­te Quin­cy Hough­ton, Aus­stel­lungs-Di­rek­to­rin beim Met Breu­er. Die Schau dort fal­le in die Zeit der #MeToo-Be­we­gung um se­xu­el­le Über­grif­fe, in der auch ei­ne Dis­kus­si­on über Künst­ler und de­ren per­sön­li­ches Ver­hal­ten ge­führt wer­den müs­se.

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