Le­ben in Deutsch­land wird im­mer teu­rer

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Wies­ba­den (dpa) - Stei­gen­de Ener­gie­prei­se ha­ben die In­fla­ti­on in Deutsch­land auch im Au­gust an­ge­trie­ben. Die Ver­brau­cher­prei­se klet­ter­ten wie im Ju­li um 2,0 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum, teil­te das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt jetzt mit.

Es war be­reits der vier­te Mo­nat in Fol­ge mit ei­ner 2 vor dem Kom­ma. Ge­gen­über dem Vor­mo­nat leg­te die In­fla­ti­on um 0,1 Pro­zent zu, er­klär­ten die Sta­tis­ti­ker in Wies­ba­den und be­stä­tig­ten da­mit vor­läu­fi­ge Zah­len.

An­ge­trie­ben wur­de die Teue­rung vor al­lem durch hö­he­re Ener­gie­kos­ten (plus 6,9 Pro­zent) - al­len vor­an leich­tes Heiz­öl und Kraft­stof­fe. Strom und Fern­wär­me ver­teu­er­ten sich hin­ge­gen nur mo­de­rat, Gas wur­de bil­li­ger. Mehr aus­ge­ben muss­ten Ver­brau­cher zu­dem für Nah­rungs­mit­tel - plus 2,5 Pro­zent. Al­ler­dings schwäch­te sich der Preis­auf­trieb hier et­was ab.

Nicht ein­ge­rech­net wur­den wie im­mer - di­ver­se Ge­büh­ren und Pau­scha­len, die sich al­ler­dings eben­falls er­heb­lich im Geld­beu­tel nie­der­schla­gen. Ex­per­ten zu­fol­ge wür­de bei Ein­be­rech­nung al­ler Ver­teue­run­gen die In­fla­ti­ons­ra­te wohl et­wa bei 5 Pro­zent lie­gen aber das wird sich nie­mand of­fen zu sa­gen trau­en.

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