Hin­wei­se auf ers­ten Mond jen­seits un­se­res Son­nen­sys­tems

Amerika Woche - - Wissenschaft -

New York (dpa) - As­tro­no­men ha­ben bei ei­nem rund 8000 Licht­jah­re ent­fern­ten Pla­ne­ten viel­ver­spre­chen­de Hin­wei­se auf ei­nen Exo-Mond aus­ge­macht. Soll­te sich die Be­ob­ach­tung be­stä­ti­gen, wä­re es der ers­te Mond, der au­ßer­halb un­se­res ei­ge­nen Son­nen­sys­tems ent­deckt wur­de. Ein Licht­jahr ent­spricht der Dis­tanz, die das Licht in ei­nem Jahr zu­rück­legt.

Der Exo-Mond hät­te dem­nach et­wa 1,5 Pro­zent der Mas­se sei­nes Pla­ne­ten, was dem Ver­hält­nis von un­se­rer Er­de zu ih­rem Mond äh­nelt. Da der Pla­net aber grö­ßer ist als der Ju­pi­ter, hät­te sein Mond in et­wa die Mas­se des Pla­ne­ten Nep­tun - und wä­re eben­falls gas­för­mig. Ein sol­cher rie­si­ger „Gas­mond“wä­re an­ders als al­le rund 200 Mon­de, die in un­se­rem Son­nen­sys­tem bis­lang ka­ta­lo­gi­siert wur­den.

„Wenn der Fund durch wei­te­re „Hub­b­le“-Be­ob­ach­tun­gen be­stä­tigt wird, könn­te er ent­schei­den­de Hin­wei­se zur Ent­wick­lung von Pla­ne­ten­sys­te­men lie­fern und mög­li­cher­wei­se Ex­per­ten die Theo­ri­en zur Ent­ste­hung von Mon­den bei Pla­ne­ten über­den­ken las­sen“, be­tont Kip­ping.

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