Aus­sichts­ver­gleich: Ber­lin bil­li­ger als Mün­chen und Leip­zig

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Egal, ob in Paris, Du­bai, New York oder Los An­ge­les Hoch­häu­ser und Tür­me mit Aus­sicht sind in Zei­ten von Ins­ta­gram be­lieb­te Or­te für Fo­tos. Fol­lo­wer mö­gen schwin­del­er­re­gen­de Aus­bli­cke über ei­ne Stadt oder Land­schaft. Oft wird an sol­chen Or­ten heut­zu­ta­ge auch gleich der pas­sen­de Hash­tag zum Pan­ora­ma für so­zia­le Netz­wer­ke emp­foh­len - al­so zum Bei­spiel #tourEif­fel (#Eif­felTo­wer) oder #Bur­jKha­li­fa.

Le­gen­dä­re Rund­bli­cke bie­ten zum Bei­spiel in New York das Em­pi­re Sta­te Buil­ding und das One World Tra­de Cen­ter, in Paris der Eif­fel­turm, das Hoch­haus Tour Mont­par­nas­se und der Tri­umph­bo­gen oder in London der Wol­ken­krat­zer The Shard und das Rie­sen­rad London Eye. Auch in Wi­en, Prag, To­ron­to, Mos­kau oder na­tür­lich in Chi­na gibt es be­kann­te Tür­me.

Viel­be­such­te Aus­sichts­or­te in Deutsch­land sind zum Bei­spiel der Stutt­gar­ter Fern­seh­turm, der Ga­so­me­ter Ober­hau­sen im Ruhr­ge­biet, der Aus­sichts­turm im Na­tur­er­be­zen­trum Rü­gen - ge­baut um ei­ne 30 Me­ter ho­he Rot­bu­che - oder das Hoch­haus Main­to­wer in Frank­furt am Main. Hier soll es zu­dem bald ein Aus­sichts­re­stau­rant mit Sky­line-Blick in der Turm­spit­ze des neu­en 140 Me­ter ho­hen Hen­nin­ger-Turms im Stadt­teil Sach­sen­hau­sen ge­ben.

Ei­ne Men­ge Aus­sichts­punk­te gibt es auch in Ber­lin - zum Bei­spiel den Fern­seh­turm am Alex­an­der­platz, die Sie­ges­säu­le im Tier­gar­ten, die Kup­pel und Dach­ter­ras­se des Reichs­tags­ge­bäu­des oder auch den Gru­ne­wald­turm, ei­ni­ge Ho­telDach­ter­ras­sen und ei­nen Club im Eu­ro­pa­cen­ter.

Seit Mai wie­der ge­öff­net ist zu­dem in Ber­lin-Kö­pe­nick mit­ten im Wald der Müg­gel­turm (Foto), ein Ge­bäu­de aus DDR-Zei­ten. 20 Jah­re lag dort der Gas­tro­no­mie­be­trieb lahm, lan­ge gab es Streit um In­ves­to­ren und Bau­ge­neh­mi­gun­gen. Jetzt ist das Lo­kal am Fu­ße wie­der ein ge­eig­ne­tes Aus­flugs­ziel mit Kaf­fee, Ku­chen, DDR-Jä­ger­schnit­zel oder Broi­ler.

Be­mer­kens­wert an der neu­en Se­hens­wür­dig­keit, auf der oben in wei­ter Fer­ne am Ho­ri­zont die Ber­li­ner Sky­line sicht­bar wird, ist ein Schild am Ein­gang. Dort wird dem Gast der Be­such als preis­güns­ti­ges Er­leb­nis schmack­haft ge­macht, in­dem es dor t un­ter den Prei­sen des Turms die Ka­te­go­rie „Zum Ver­gleich“gibt. Für Er­wach­se­ne kos­tet der Auf­stieg am Müg­gel­turm näm­lich 4 Eu­ro. Für den Funk­turm im Wes­ten Ber­lins müs­se man da­ge­gen 5 Eu­ro zah­len, für den Olym­pia­turm in Mün­chen 7 Eu­ro und für das Völ­ker­schlacht­denk­mal in Leip­zig so­gar 8 Eu­ro.

Der Müg­gel­turm ist al­so ein bil­li­ges Ver­gnü­gen - ver­gli­chen mit an­de­ren Aus­sichts­punk­ten so­wie­so: am Ber­li­ner Fern­seh­turm kos­tet das Aus­sicht­sti­cket 15,50 Eu­ro, am Eif­fel­turm in Paris 25 Eu­ro und am Burj Kha­li­fa in Du­bai ab et­wa 85 Eu­ro.

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