Pink, pin­ker, „Su­per­can­dy Hou­se“

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Köln (dpa) - Es ist das Pa­ra­dies für al­le, die Pink­tö­ne lie­ben: Das „Su­per­can­dy Hou­se“in Köln. In dem ro­sa an­ge­stri­che­nen Fa­b­rik­bau läuft seit die­ser Wo­che ei­ne kun­ter­bun­te, be­geh­ba­re Aus­stel­lung rund um Sü­ßig­kei­ten, Luft­bal­lons und Kon­fet­ti. An 20 Sta­tio­nen kön­nen die Be­su­cher Fo­tos mit den bun­ten Re­qui­si­ten ma­chen.

Das „Su­per­can­dy Hou­se“sei haupt­säch­lich ei­ne At­trak­ti­on für Blog­ger und In­flu­en­cer, er­klärt Ge­schäfts­füh­rer Frank Karch. „Hier geht es um die Fo­to­ku­lis­se, die De­tails. Nicht-In­flu­en­cer ver­ste­hen das nicht.“Um das Er­leb­nis per­fekt zu ma­chen, ge­be es auch Schmink­spie­gel und Um­klei­de­ka­bi­nen. Vie­le der über­wie­gend jun­gen Be­su­che­rin­nen ha­ben meh­re­re Out­fits für die Bil­der mit­ge­bracht, ei­ni­ge so­gar gan­ze Kof­fer. Bis zu zwei St­un­den lang dür­fen sich Be­su­cher hier aus­to­ben.

Die Idee ei­nes in­ter­ak­ti­ven Mu­se­ums hat Karch aus den USA mit­ge­bracht. Köln ist der ers­te Stand­ort sei­ner pin­ken Aus­stel­lung, die da­nach noch durch an­de­re Städ­te tou­ren soll. Schwie­rig, so sagt er, sei die Su­che nach ge­eig­ne­ten Stand­or­ten. Das jet­zi­ge Can­dy­hou­se sei auch nicht im­mer so ro­sa an­ge­stri­chen ge­we­sen. „Frü­her war hier ei­ne Dru­cke­rei. Dass die schlie­ßen muss­te, liegt wohl auch an der Di­gi­ta­li­sie­rung“, ver­mu­tet Karch. Jetzt wer­de das Di­gi­ta­le in den um­ge­stal­te­ten Räu­men ge­fei­ert. Es ist ei­ne Ab­schieds­par­ty: Nach Aus­stel­lungs­en­de am 30. De­zem­ber soll das Haus ab­ge­ris­sen wer­den.

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