US-Fir­ma könn­te deut­sche As­tro­nau­tin ins All brin­gen

Amerika Woche - - Wissenschaft -

Bre­men (dpa) - Die ers­te deut­sche As­tro­nau­tin könn­te mit ei­ner US-Fir­ma ins All flie­gen. Die pri­va­te Initia­ti­ve „As­tro­nau­tin“un­ter­zeich­ne­te am Mon­tag ei­ne ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­rung mit dem Un­ter­neh­men Axi­om Space. „Wir wol­len beim Flug und beim Trai­ning zu­sam­men­ar­bei­ten“, sag­te die Grün­de­rin der Initia­ti­ve, Clau­dia Kess­ler.

Wann ei­ne von zwei „As­tro­nau­tin“-Kan­di­da­tin­nen ins Welt-all star­ten wird, steht je­doch nicht fest. Das soll ent­schie­den wer­den, wenn Su­z­an­na Ran­dall und In­sa Thie­le-Eich (Fo­to) ih­re Aus­bil­dun­gen ab­ge­schlos­sen ha­ben. „Das hängt auch von der fi­nan­zi­el­len Si­tua­ti­on ab“, sag­te Kess­ler.

Noch im­mer fehlt dem Pro­jekt ein Groß­teil des Gel­des - ein Be­trag im zwei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich ist nö­tig. Den­noch ist Kess­ler zu­ver­sicht­lich: „Wir ha­ben vie­le Ge­sprä­che. Es tut sich was.“

Elf deut­sche Män­ner wa­ren bis­her im Welt­raum, aber noch nie ei­ne Frau. Das will die pri­va­te Initia­ti­ve in den nächs­ten Jah­ren än­dern - und auch mehr Frau­en und Mäd­chen für Tech­nik und Na­tur­wis­sen­schaf­ten be­geis­tern.

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