Ron­ny Wei­land aus Thü­rin­gen So­list in deut­scher Kir­che

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Brook­lyn Heights, NY

(awj) - Die Deut­sche Evan­ge­li­schLu­the­ri­sche Zi­ons­ge­mein­de, 125-131 Hen­ry Street, Brook­lyn Heights,

lädt zu ei­nem vor­weih­nacht­li­chen Kon­zert am Mon­tag, 26. No­vem­ber 2018, um 19 Uhr in ih­rer Kir­che ein.

Ron­ny Wei­land, der sei­ne Kind­heit im Spiel­manns­zug Apol­da, so­wie dem Spiel­manns­zug Wi­cker­stedt ver­brach­te, er­lern­te in sei­ner Lehr­zeit den Be­ruf des St­ein­met­zes. Nach ab­sol­vier­tem Grund­wehr­dienst wech­sel­te er von den Pan­zern zum Spiel­manns­zug des Hee­res­mu­sik­korps 13 in Er­furt. Nach 3½ Jah­ren, die er mit Rei­sen nach En­g­land und Ka­na­da zu Kon­zer­ten, Pa­ra­den und Mu­sik­schau­en ver­brach­te, wur­de er in 1998 stol­zer Va­ter ei­ner klei­nen Toch­ter, was mehr zähl­te als al­le gros­sen Er­fol­ge!

Im Jah­re 2000 wech­sel­te Ron­ny in das Zi­vil­le­ben um und ar­bei­te­te wie­der als St­ein­metz., wo­bei er eben­so die Meis­ter­schu­le be­such­te. Nach sei­nem Ab­schluss in 2001 als St­ein­metz- und St­ein­bild­hau­er­meis­ter ver­ewig­te er sich mit sei­nem Meis­ter­stück in der Dresd­ner Frau­en­kir­che.

Zum 60. Ge­burts­tag ei­nes Freun­des aus dem Spiel­manns­zug stu­dier­te Ron­ny spas­ses­hal­ber zwei Ti­tel von Ivan Re­broff ein, das Wol­ga­lied und die Abend­glo­cken. Die­se wa­ren ein Hit, wo­mit er nicht ge­rech­net hat­te und sie wa­ren der Start­schuss zu sei­ner Kar­rie­re als Sän­ger. Auf An­ra­ten der Gäs­te stell­te er sich an der Mu­sik­hoch­schu­le in Wei­mar vor, mit der Fra­ge, ob er even­tu­ell im Al­ter von 29 Jah­ren noch Sän­ger wer­den kön­ne. Nach Pri­vat­un­ter­richt bei ei­ner So­pa­nis­tin ging er zu Wolf­gang Schil­ler nach Er­furt, wo sich rasch gros­se Fort­schrit­te zeig­ten.

Er ab­sol­vier­te ei­nen Auf­tritt mit den “Ori­gi­nal Wol­ga­ko­sa­ken” und pro­du­zier­te sei­ne ers­te CD. Dar­auf­hin wur­de man auf ihn auf­merk­sam und Schritt für Schritt er­hielt er ers­te Auf­trit­te auf grös­se­ren Büh­nen. Nach zahl­rei­chen klei­nen Fei­ern, gros­sen Stadt­fes­ten und ers­ten So­lo­kon­zer­ten be­warb er sich beim Bun­des­mu­sik­wett­be­werb “Su­per­star der Volks­mu­sik”, aus wel­chem er sieg­reich her­vor­ging. Der ers­te Plat­ten­ver­trag und ei­ne Ra­dio­sin­gle eb­ne­ten den Weg zu sei­nem ers­ten Fern­seh­auf­tritt, dem noch vie­le folg­ten. Trotz der Auf­trit­te ar­bei­te­te Ron­ny wei­ter­hin als St­ein­metz und er­fuhr die Un­ter­stüt­zung sei­nes Chefs, trotz sei­nes Be­rufs die Auf­trit­te wahr­zu­neh­men.

Sei­ne wei­te­re Kar­rie­re stieg steil berg­an und Ron­ny er­hielt ei­nes Ta­ges ei­nen An­ruf von Ivan Re­broff. Gros­se Vor­ha­ben wur­den be­spro­chen - lei­der ver­starb die­ser be­vor die Plä­ne ver­wirk­licht wer­den konn­ten. Zahl­rei­che er­folg­rei­che Kir­chen­kon­zer­te führ­ten zu Ron­ny’s Er­folg. In der Ga­la zu sei­nem 10-jäh­ri­gen Büh­nen­ju­bi­lä­um er­hielt er von der Mi­nis­ter­prä­si­den­tin den Eh­ren­brief des Frei­staa­tes Thü­rin­gen und Bür­ger­meis­ter sei­ner Hei­mat­stadt Apol­da, Rü­di­ger Ei­sen­brand, er­nann­te ihn zum Bot­schaf­ter der Lan­des­gar­ten­schau 2017.

Pfar­rer Klaus-Die­ter Gress und Kir­chen­prä­si­dent Fre­de­rick Han­sen la­den recht herz­lich zum Kir­chen­kon­zert des Ron­ny Wei­land ein. Gi­se­la Le­wis und Har­mo­ni­ka-Pe­ter, mit der Un­ter­stüt­zung von Pe­ter Lei­en­de­cker, kup­pel­ten den ta­len­tier­ten Sän­ger mit die­ser in 1839 er­bau­ten Kir­che, die seit dem 1. Ad­vent 1856 in den Hän­den der deut­schen evan­ge­lisch-lu­the­ri­schen Ge­mein­de ist. So schliesst sich der Kreis vom 1. Ad­vent vor 162 Jah­ren bis kurz vor dem dies­jäh­ri­gen 1. Ad­vent. Das gut er­hal­te­ne Got­tes­haus ist ein Schmuck­stück und bie­tet ei­nen idea­len Hin­ter­grund zu Ron­ny Wei­land’s vor­weih­nacht­li­chem Kon­zert.

Ein­tritt ist frei und Spen­den sind herz­lich will­kom­men. Die­ses Kon­zert wird den Be­su­chern mit Si­cher­heit durch den Ge­sang und die an­hei­meln­de At­mo­sphä­re des Kir­chen­rau­mes ein Ge­fühl der hei­mat­li­chen Ge­bor­gen­heit ver­lei­hen. Im An­schluss dar­an er­freu­en ap­pe­titt­li­che Häpp­chen die Be­su­cher und Ge­le­gen­heit zu ei­nem Ken­nen­ler­nen ist ge­bo­ten.

Hin­wei­se für Park­ge­le­gen­hei­ten und wei­te­re In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie un­ter Ruf­num­mer (718) 625-2276.

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